BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite

Rockerprozess wird neu aufgerollt | BR24

© Landgericht Bayreuth

Justizpalast Bayreuth

Per Mail sharen

    Rockerprozess wird neu aufgerollt

    Sechs Rocker stehen in Bayreuth wegen versuchten Totschlags und schwerer Körperverletzung vor Gericht. Sie sollen den Präsidenten einer konkurrierenden Bande übel zugerichtet haben. Nun gibt es offenbar neue Beweismittel.

    Per Mail sharen

    Ein erster Prozess im vergangenen Juni wurde auf Eis gelegt. Der Grund: Ein Antrag auf ein neues DNA-Gutachten. Die Ergebnisse dieses Gutachtens liegen nun vor. Der Fall kann somit neu aufgerollt werden. Seit dieser Woche wird vor dem Landgericht Bayreuth erneut verhandelt, sagte Pressesprecher Günther Matt zum Bayerischen Rundfunk.

    Die Rocker der "Grave Diggers Bayreuth-Wunsiedel" werden beschuldigt, den Präsidenten der "Free Easyriders Goldkronach" schwer verletzt zu haben.

    Verhandlung bis Ende April

    Auslöser des Streits der beiden Motorradgruppen soll laut Anklageschrift ein Abzeichen sein, dass die "Easy Riders" auf ihren Kutten getragen hatten. Demnach haben die Beschuldigten das Opfer zusammengeschlagen, sie traten den Mann mit Springerstiefeln gegen den Kopf, brachen ihm mehrere Rippen und einen Halswirbel.

    Laut Anklage war er längere Zeit arbeitsunfähig und musste an der Halswirbelsäule operiert werden. Der Vorfall ereignete sich bereits im September 2010. Bis Ende April sind noch sieben Verhandlungstage angesetzt.

    Schlagwörter