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Unterfränkische Schüler traten mit Minirobotern gegeneinander an | BR24

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Unter dem Motto "City Shaper" treten 140 junge Leute von 13 unterfränkischen Schulen zum Roboterfight gegeneinander an. Welche Schultypen sind dabei die erfolgreichsten und welche Unterschiede gibt's zwischen Jungen und Mädchen - wenn überhaupt?

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Unterfränkische Schüler traten mit Minirobotern gegeneinander an

In der Wolffskeel-Realschule Würzburg traten 16 Teams aus 13 unterfränkischen Schulen mit ihren Miniatur-Robotern in vier Kategorien gegeneinander an. Beim Regionalwettbewerb "First Lego League 2020" gewann das Team der Realschule Marktheidenfeld.

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Das Team "RS_nightMARe" Realschule Marktheidenfeld belegte den ersten Platz. gefolgt von den "X-Rays" des Röntgen-Gymnasiums Würzburg und den "Robo-Geeks" des Johann-Philipp-von-Schönborn-Gymnasiums Münnerstadt.

Die Siegermannschaft musste in den vier Teilbereichen möglichst viele Punkte holen: im Teamwork-Wettbewerb, in der Kategorie Forschung, im Roboter-Design sowie beim Robot-Game - dem Herzstück des Wettbewerbs. Dazu gehörten 14 Aufgaben. Unter anderem musste die Miniroboter Wohneinheiten aufeinander stapeln, eine Fledermaus in einem Baum positionieren, einen Aufzug in eine vertikale oder horizontale Position bewegen, eine barrierefreie Schaukel in Bewegung setzen, Fahnen auf einer Brücke hissen oder durch Anheben der Straße einen Verkehrsstau beseitigen. Gesteuert wurden die Maschinen über eine spezielle Software.

Wettbewerb dient auch zur Berufsorientierung

Wie der Roboter aussieht, mit welchen Werkzeugen er ausgestattet ist und wo die Motoren und Sensoren platziert werden, blieb den Schülern überlassen. Insgesamt standen ihnen für die Konstruktion mehr als 500 (Lego-)Einzelteile zur Verfügung. Bei dem Wettbewerb, der international ausgetragen wird und seit 2001 auch in Deutschland stattfindet, geht es nicht nur um Spaß sondern auch darum, den Schülern Lust auf Technik zu machen. Damit sie später vielleicht einen entsprechenden Beruf erlernen.

Technik - nicht nur was für Jungs

Tüfteln und bauen ist auch was für Mädchen: Heuer sind nach Angaben des Sponsors Brose schon deutlich mehr am Start als noch im letzten Jahr. Interessant ist, dass Mädchen und Jungs anders an die Aufgabe heran gehen: "Die Mädchen legen mehr Wert auf Sicherheit, die Jungs wählen öfter mal das Risiko", erklärt Wettbewerbsleiterin Kristina Kurz. "Den Jungs ist nicht so wichtig, dass es immer klappt. Die freuen sich, wenn es einmal bombastisch gut klappt. Mädchen dagegen haben ein Konzept. Das verfolgen sie und sind zufrieden, wenn die Aufgaben, die sie sich vorgenommen haben, klappen."

13 Schulen aus ganz Unterfranken am Start

Folgende Schulen haben an dem Regionalwettbewerb teilgenommen: Balthasar-Neumann-Gymnasium Marktheidenfeld, Deutschhaus-Gymnasium Würzburg, Friedrich-Rückert-Gymnasium Ebern, Gymnasium Marktbreit, Hermann-Staudinger-Gymnasium Erlenbach am Main, Johann-Philipp-von-Schönborn-Gymnasium Münnerstadt, Julius-Echter-Gymnasium Elsenfeld, Leopold Sonnemann-Realschule Höchberg, Main-Limes-Realschule Obernburg, Realschule Marktheidenfeld, Riemenschneider-Gymnasium Würzburg, Röntgen-Gymnasium Würzburg, St-Ursula-Schule Würzburg.