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RKI beendet Corona-Studie in Straubing | BR24

© BR/Sarah Beham

Das Robert Koch-Institut hat nach knapp vier Wochen seine Corona-Studie in Straubing beendet. Insgesamt nahmen knapp 2.400 Straubinger an der Studie teil.

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RKI beendet Corona-Studie in Straubing

Das Robert Koch-Institut hat nach knapp vier Wochen seine Corona-Studie in Straubing beendet. Insgesamt nahmen knapp 2.400 Straubinger an der Studie teil. Die Ergebnisse werden im November erwartet.

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Von
  • Sarah Beham
  • BR24 Redaktion

Die Corona-Studie "Corona-Monitoring lokal" des Robert Koch-Instituts (RKI) in Straubing ist nach knapp einem Monat beendet. Am Samstag wurden die Räume auf dem Gelände des Kulturzentrums geräumt, das sagte ein Sprecher des RKI dem BR auf Anfrage.

2.400 Studienteilnehmer

Für die Studie benötigte das RKI rund 2.000 zufällig ausgewählte Straubinger. Zu Beginn der Studie haben sich nur wenige Ausgewählte zurückgemeldet, doch letztlich haben sich knapp 2.400 Straubinger im Studienzentrum einen Rachenabstrich und Blut entnehmen lassen. "Damit liegen wir sogar etwas über unserem geplanten Ziel", so Studienleiterin Claudia Santos-Hövener.

Ergebnisse im November erwartet

Während der Studie stellte das RKI-Team eine akute Corona-Infektion fest. Die weiteren Ergebnisse aus den Laboruntersuchungen werden derzeit ausgewertet. Erste Ergebnisse aus Straubing werden voraussichtlich im November vorgestellt. Denn derzeit warten die Wissenschaftler auf die Online-Fragebögen der Studienteilnehmer. Mit der Online-Befragung erhoffen sich die Wissenschaftler unter anderem Antworten auf die Frage, warum Straubing zu Beginn der Pandemie ein Corona-Hotspot war.

Studie soll offene Fragen klären

Die Stadt Straubing nahm als dritter Ort in Deutschland an der Corona-Studie des RKI teil. Die Studie soll klären, wie viele Menschen bereits Antikörper gegen das neuartige Corona-Virus gebildet haben. Außerdem soll erforscht werden, wie hoch der Anteil von Infektionen ohne Krankheitssymptome ist, welche Menschen häufiger von Covid-19 betroffen sind und wie oft die Erkrankung so schwer verläuft, dass Menschen im Krankenhaus oder auf der Intensivstation behandelt werden müssen.

Vierter Studien-Ort steht noch nicht fest

Insgesamt sollen mit der Studie "Corona-Monitoring lokal" rund 8.000 Erwachsene aus vier besonders von der Corona-Pandemie betroffenen Orten auf Antikörper getestet werden. Die Studie des RKI wurde bereits in Bad Feilnbach im Kreis Rosenheim, in Kupferzell in Baden-Württemberg und Straubing durchgeführt. Der vierte Ort steht noch nicht fest, eine Entscheidung wird in den nächsten Wochen getroffen, wie es von einem RKI-Sprecher heißt. Die Ergebnisse aus dem oberbayerischen Bad Feilnbach beispielsweise zeigen, dass nicht einmal jeder Zehnte dort eine Infektion durchgemacht hat.

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