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"Ring des Nibelungen" in der Augsburger Puppenkiste | BR24

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Der "Ring des Nibelungen" kommt auf die Bühne der Augsburger Puppenkiste. Klaus Marschall, Leiter des Marionettentheaters, hat einen Einblick in die Produktion gegeben, die am 16. November Premiere feiern soll.

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"Ring des Nibelungen" in der Augsburger Puppenkiste

Der "Ring des Nibelungen" kommt auf die Bühne der Augsburger Puppenkiste. Dafür wird das Werk Richard Wagners, das auf eine Gesamtspielzeit von 16 Stunden kommt, auf rund zwei Stunden eingekürzt. Premiere soll im November sein.

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Siegfried, Brünnhilde und Wotan, die als Marionetten eigens für den "Ring" geschaffen werden, sollen dabei allerdings nicht singen. Es bleibe beim Sprechtheater, erklärte Klaus Marschall, der Leiter des Marionettentheaters, bei der Präsentation der Produktion.

Der "Ring" von Wagner in einer light-Version

Der Puppenkiste gehe es darum, dem Publikum zu vermitteln, worum es in dem Werk inhaltlich geht. "Wir wollen den 'Ring' in der kleinen Form zeigen" und dabei den Nicht-Wagnerianern die "Schwellenangst" nehmen, so Marschall.

"Wagner light, wenn man so will." Klaus Marschall, Leiter der Augsburger Puppenkiste

32 Puppen auf kleiner Bühne

Dafür treibt die Puppenkiste einigen Aufwand: Allein 32 Puppen werden auf der kleinen Bühne zu sehen sein, geführt von sieben Puppenspielern darüber. Auf keinen Fall wolle die Puppenkiste "Wagner veräppeln". Die Botschaft soll sein: Der Mensch müsse sich entscheiden, entweder Liebe oder Reichtum.

Marschall zeigte sich "überzeugt, dass Wagner davon begeistert wäre, weil er selbst eine große Affinität zum Puppentheater hatte. Ich möchte fast sagen, der Ring kommt jetzt da an, wo ihn Wagner gerne gesehen hätte: Im Puppentheater." Premiere hat das Stück am 16. November.