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Puppenfiguren aus dem Ring des Nibelungen
© BR/Christian Wagner

Autoren

Christian Wagner
Christine Kellermann
© BR/Christian Wagner

Puppenfiguren aus dem Ring des Nibelungen

Siegfried, Brünnhilde und Wotan, die als Marionetten eigens für den "Ring" geschaffen werden, sollen dabei allerdings nicht singen. Es bleibe beim Sprechtheater, erklärte Klaus Marschall, der Leiter des Marionettentheaters, bei der Präsentation der Produktion.

Der "Ring" von Wagner in einer light-Version

Der Puppenkiste gehe es darum, dem Publikum zu vermitteln, worum es in dem Werk inhaltlich geht. "Wir wollen den 'Ring' in der kleinen Form zeigen" und dabei den Nicht-Wagnerianern die "Schwellenangst" nehmen, so Marschall.

"Wagner light, wenn man so will." Klaus Marschall, Leiter der Augsburger Puppenkiste

32 Puppen auf kleiner Bühne

Dafür treibt die Puppenkiste einigen Aufwand: Allein 32 Puppen werden auf der kleinen Bühne zu sehen sein, geführt von sieben Puppenspielern darüber. Auf keinen Fall wolle die Puppenkiste "Wagner veräppeln". Die Botschaft soll sein: Der Mensch müsse sich entscheiden, entweder Liebe oder Reichtum.

Marschall zeigte sich "überzeugt, dass Wagner davon begeistert wäre, weil er selbst eine große Affinität zum Puppentheater hatte. Ich möchte fast sagen, der Ring kommt jetzt da an, wo ihn Wagner gerne gesehen hätte: Im Puppentheater." Premiere hat das Stück am 16. November.