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Rinder-Tuberkulose in vier Betrieben im Oberallgäu | BR24

© BR/megaherz gmbh/Andreas Maluche

Im Oberallgäu und in Kempten mussten viele Rinder wegen Tuberkulose getötet werden

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    Rinder-Tuberkulose in vier Betrieben im Oberallgäu

    Das Veterinäramt am Landratsamt Oberallgäu hat bei vier Betrieben einen Ausbruch von Rinder-Tuberkulose festgestellt. Etliche Tiere wurden getötet. Offenbar hängen die Rinder-TBC-Fälle zusammen.

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    Die Rinder-Tuberkulose-Fälle in drei Betrieben im nördlichen Landkreis und im Bereich der Stadt Kempten – für die das Oberallgäuer Veterinäramt ebenfalls zuständig ist – sowie auf einer Gemeinschaftsweide eines weiteren Betriebes hängen laut Landratsamt offenbar zusammen.

    Warum die Rinder-Tuberkulose-Fälle zusammenhängen

    Im ersten Betrieb musste im August der gesamte Bestand geräumt werden, nachdem man bei 42 von 72 Tieren ein positives Test-Ergebnis festgestellt hatte. Im zweiten Betrieb wurde die Infektion Ende August bislang bei zwei von rund 100 Tieren nachgewiesen. Diese Rinder stammen aus dem erstgenannten Betrieb, ebenso ein Anfang September positiv getestetes Jungrind auf einer Gemeinschaftsweide mit rund 50 Tieren eines dritten Betriebes und weitere zwei positive Rinder in einem vierten Betrieb mit rund 100 Tieren, in dem derzeit getestet wird.

    Rinder werden auf Tuberkulose nachuntersucht

    Bei allen positiv getesteten Rindern wurde die Tötung angeordnet, die negativ getesteten Tiere in den Kontaktbetrieben zum vermutlichen Ausgangsbetrieb müssen mindestens zweimal im Abstand von jeweils acht Wochen vom Veterinäramt auf Tuberkulose nachuntersucht werden. Die drei Betriebe bleiben somit mindestens 16 Wochen gesperrt.

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