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"Ride of Silence" erinnert an tödlich verunglückte Radler | BR24

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Vergangenes Jahr sind in München 10 Menschen mit ihrem Fahrrad tödlich verunglückt. Der ADFC München erinnert an sie heute Abend mit einem "Ride of Silence".

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"Ride of Silence" erinnert an tödlich verunglückte Radler

Vergangenes Jahr sind in München zehn Menschen mit ihrem Fahrrad tödlich verunglückt -doppelt so viele wie im Jahr zuvor. Der ADFC München erinnert an die Toten heute Abend mit einem "Ride of Silence".

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Der "Ride of Silence" ist eine Gedenkfahrt für verletzte oder tödlich verunglückte Fahrradfahrer. Weiß gekleidete Radler fahrend schweigend durch München zu den Orten an denen Fahrradfahrer ums Leben gekommen sind.

Für jeden Verglückten ein Ghostbike und eine Schweigeminute

Dort stellen sie dann ein weißes Fahrrad, ein sogenanntes Ghostbike, mit dem Namen der Verunglückten auf und gedenken ihrer in einer Schweigeminute. Zum Beispiel an der Schleißheimer- Ecke Moosacher Straße. Dort war ein 9-jähriges Mädchen mit ihrem Rad von einem LKW überfahren worden. Jeder kann mitmachen. Einzige Bedingung: Man muss etwas Weißes anziehen.

Gedenkfahrten kommen aus den USA

Der erste "Ride of Silence" fand 2003 in Dallas in den USA statt. Seitdem gibt es die Radgedenkfahrten auf der ganzen Welt, sie finden immer am dritten Mittwoch im Mai statt.

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"Ghostbikes" - weiße Räder, die an Stellen stehen, an denen Fahrradfahrer tödlich verunglückt sind. In München waren das allein letztes Jahr 10 Menschen - doppelt so viele wie 2017! Gestern Abend fand eine Gedenkfahrt statt - ein "Ride of Silence".