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Richtig handeln: Immer mehr Wildunfälle | BR24

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Die Zahl der Wildunfälle steigt. Das zeigt ein Blick auf die Daten der Polizei. In Bayern gab es im letzten Jahr 82.000 Wildunfälle, dabei entstand ein Schaden von 2,5 Millionen Euro.

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Richtig handeln: Immer mehr Wildunfälle

Die Zahl der Wildunfälle steigt. Das zeigt ein Blick auf die Daten der Polizei. In Bayern gab es im vergangenen Jahr 82.000 Wildunfälle. Dabei entstand ein Schaden von 2,5 Millionen Euro. Doch was ist bei einem Unfall zu tun?

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Zu Beginn der dunklen Jahreszeit häufen sich wieder Wildunfälle - und es werden jedes Jahr mehr. Letztes Jahr gab es in Bayern 82.000 Wildunfälle, dabei entstand ein Schaden von 2,5 Millionen Euro. 2018 waren es noch 76.000 Unfälle mit Wildtieren.

Neue Schilder für Bayern

Das Innenministerium hat speziell für den unfallträchtigen Herbst 1.500 zusätzliche Schilder für ganz Bayern bereitgestellt. Diese werden an Gefahrenstellen von den Jagdpächtern aufgestellt.

Besonders in der Dämmerung morgens und abends sind Reh, Fuchs, Hase und Wildschwein unterwegs. Es kann zu den von Autofahrern gefürchteten Begegnungen mit Wildtieren kommen. Es hilft nur langsames Fahren in Waldstücken.

Was tun bei einem Unfall?

Wenn es zum Zusammenstoß kommt, sollen Autofahrer keine hektischen Ausweichmanöver unternehmen. Das endet oft mit einer Fahrt in den Graben oder gegen den Baum. Sollte es zum Unfall mit einem Tier kommen, sind Fahrerin oder Fahrer verpflichtet, die Polizei oder den Jagdpächter zu informieren. Außerdem muss ein getötetes Tier von der Fahrbahn gezogen werden.

Wer es zunächst nicht merkt, kann auch später die Polizei informieren. Wer dieser Pflicht nicht nachkommt, bekommt seinen Wildschaden nicht von der Versicherung ersetzt.

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