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Revision im Schweinfurter Autokratzerprozess eingelegt | BR24

© picture-alliance/dpa

Landgericht Schweinfurt

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    Revision im Schweinfurter Autokratzerprozess eingelegt

    Ein junger Mann wurde zu zweieinhalb Jahren Gefängnisstrafe verurteilt, weil er im Raum Würzburg/Schweinfurt mehr als 400 Autos zerkratzt hat. Nun gehen sowohl die Verteidigung als auch die Staatsanwaltschaft Schweinfurt in Revision.

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    Mehr als 400 zerkratzte Autos und ein Sachschaden in Höhe von 440.000 Euro: Deshalb ist ein junger Mann zu einer Gefängnisstrafe von zweieinhalb Jahren verurteilt worden.

    Einer Sprecherin des Landgerichts Schweinfurt zufolge haben nun sowohl Verteidigung als auch Staatsanwaltschaft im sogenannten Autokratzer-Prozess Revision eingelegt. Ein 26-jähriger Student war verurteilt worden, weil er nach Überzeugung des Gerichts 406 Fahrzeuge mit einem spitzen Gegenstand zerkratzt hatte.

    Autos im Raum Würzburg/Schweinfurt zerkratzt

    Die Taten soll der 26-Jährige in fünf Serien zwischen Februar und April 2018 in Schweinfurt, Würzburg und Veitshöchheim (Lkr. Würzburg) begangen haben. Eine Sonderkommission namens "Lackkratzer" hatte wochenlang nach dem Täter gesucht. Schließlich konnte der Student auf frischer Tat gefasst werden. Eine Anwohnerin hatte nachts in Schweinfurt Kratzgeräusche gehört und die Polizei gerufen. Als die Beamten den jungen Mann stellten, soll er eine Schraube dabei gehabt haben.

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