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Rettungsschiff "Alan Kurdi" bringt 61 Menschen nach Sizilien | BR24

© dpa-Bildfunk/(Symbolbild) Foto: Renato Ingenito

Gerettete Flüchtlinge und Besatzungsmitglieder an Deck des deutschen Rettungsschiffs "Alan Kurdi".

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    Rettungsschiff "Alan Kurdi" bringt 61 Menschen nach Sizilien

    Das Rettungschiff "'Alan Kurdi" der Regensburger Seenotrettungs-Organisation "Sea Eye" darf in einem italienischen Hafen anlegen. Die Entscheidung kam erst nach tagelanger Wartezeit mit medizinischen Notfällen.

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    Die "Alan Kurdi", das Schiff der Regensburger Hilfsorganisation "Sea-Eye", hat 61 aus dem Mittelmeer gerettete Flüchtlinge nach Sizilien gebracht. Wie die Organisation mitteilte, durfte die „Alan Kurdi“ am Vormittag in Messina anlegen.

    Nach mehren Tagen Wartezeit kam die Erlaubnis zum Einlaufen

    Die Crew hatte davor mehrere Tage auf die Erlaubnis gewartet, einen sicheren Hafen anlaufen zu dürfen. Die Erlaubnis des italienischen Innenministeriums kam am Dienstagabend. Am Donnerstag vergangener Woche hatte die "Alan Kurdi" insgesamt 84 Frauen, Männer und Kinder aus Seenot gerettet. 23 Flüchtlinge, vor allem Neugeborene und Kleinkinder, wurden bereits in den vergangenen Tagen von der italienischen Küstenwache von Bord geholt - auch aus medizinischen Gründen.

    14.000 Schiffbrüchige in vier Jahren gerettet

    Die 2015 in Regensburg gegründete Hilfsorganisation "Sea Eye" hat nach eigenen Angaben in den vergangenen Jahren mit verschiedenen Schiffen im Mittelmeer mehr als 14.000 Menschen aus Seenot gerettet.