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Rettungsgasse: Aufklärung durch Social-Media-Kampagne | BR24

© BR / Barbara Leinfelder

Barbara Leinfelder über die neue Social-Media-Kampagne

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Rettungsgasse: Aufklärung durch Social-Media-Kampagne

Einsatzkräfte von Polizei und Rettungsdiensten haben seit langem ein Problem: auf dem Weg zur Unfallstelle versperren Verkehrsteilnehmer den Weg. Dabei können Minuten über Leben oder Tod entscheiden. Eine neue Internet-Kampagne soll Abhilfe schaffen.

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Ob im morgendlichen Berufsverkehr, an einer roten Ampel oder auf der Autobahn, das Bilden einer Rettungsgasse scheint für viele Verkehrsteilnehmer ein Problem zu sein. Großfahrzeuge der Feuerwehr BRK und Polizei haben häufig das Problem, dass sie nicht genügend Platz haben, um durch den Verkehr zur Einsatzstelle zu gelangen. Anfänger lernen in der Fahrschule, wie man sich bei Blaulicht und Martinshorn zu verhalten hat. Andere brauchen offenbar eine Auffrischung.

Bei Stau: Rettungsgasse bilden

Auf vielen Autos und auf großen Bannern der Autobahnen ist immer wieder zu lesen: "Bei Stau-Rettungsgasse bilden." Bei einem Notfall ist oft aber kein Durchkommen, immer wieder behindern Autofahrer die Einsatzkräfte, so das Polizeipräsidium Schwaben-Nord. Dabei können diese Minuten entscheidend sein, um Menschenleben zu retten. Daher wird im Ernstfall bei Missachtung ein hohes Bußgeld über 395 Euro fällig. Nach Einschätzung von Polizeikommissar Markus Trieb von der Polizei Schwaben-Nord in Augsburg steckt bei den Verkehrsteilnehmer oft kein böser Wille dahinter, eher eine gewisse Unsicherheit oder auch Unwissenheit:

"Deswegen wollen wir mit verschiedenen Clips mit Hilfe von Vereinen und verschiedenen Prominenten das Thema so aufgreifen, dass es im Kopf bleibt und in einer Art und Weise, die halt noch nie dagewesen ist." Markus Trieb, Polizeipräsidium Schwaben-Nord

Social-Media-Kampagne gegen Unwissenheit

Das Polizeipräsidium Schwaben-Nord veröffentlicht erstmals gemeinsam mit dem Bayerischen Roten Kreuz eine neue Werbekampagne im Internet. In witzigen Kurzclips sollen unter anderem Prominente und regionale Sportvereine zu sehen sein, die in typischen Verkehrssituationen zeigen, wie man eine Rettungsgasse bildet. Gerade im Hinblick auf die bevorstehenden Sommerferien soll wöchentlich in den sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter ein neuer Clip zu sehen sein. Am Donnerstag Abend wurde die Kampagne der Öffentlichkeit offiziell vorgestellt werden.

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Boxerin Tina Rupprecht aus Augsburg zeigt, wie eine Rettungsgasse funktioniert

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Informationsbroschüre zur Rettungsgasse

© PP SWN Socialmedia

Social-Media-Kampagne von Polizei und BRK Augsburg

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Polizeipräsidium Schwaben Nord informiert über die Social-Media-Kamagne

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Abbildung einer Rettungsgasse auf dem Boden