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Aktivistinnen vom Bund Naturschutz in Bienenkostümen
© dpa-Bildfunk / Lino Mirgeler

Autoren

Maren Hellwege-Beck
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Aktivistinnen vom Bund Naturschutz in Bienenkostümen

Bislang haben sich knapp eine halbe Million Menschen für "Rettet die Bienen" eingetragen - damit unterschrieben bis Tag fünf der zweiwöchigen Eintragungsfrist etwa fünf Prozent der Wahlberechtigten in Bayern für das Volksbegehren Artenvielfalt. Damit es erfolgreich ist, müssen zehn Prozent im Freistaat unterschreiben.

Für die Verantwortlichen sind die aktuellen Zahlen, die die Rathäuser gemeldet haben, "erste ermutigende Zwischenergebnisse". Die Eintragungsfrist für das Volksbegehren läuft noch bis einschließlich 13. Februar.

Ziel: Neues Naturschutzgesetz in Bayern

Ziel des Volksbegehres Artenvielfalt ist es, ein neues Naturschutzgesetz in Bayern auf den Weg zu bringen. Angestoßen hat das Thema die Ökologisch-Demokratische Partei Bayern (ÖDP) im Sommer 2018.

Seither haben sich der Landesbund für Vogelschutz und die Grünen als Trägerorganisationen angeschlossen. Außerdem stehen hinter dem Volksbegehren bisher 170 Unterstützer, darunter der Bund Naturschutz Bayern und 80 Aktionsbündnisse in bayerischen Gemeinden.

Der Bauernverband kritisiert hingegen das Volksbegehren. Die Initiatoren des Volksbegehrens würden die Naturschutzleistungen der Bauern verschweigen und sie "mit einseitigen Vorwürfen und Forderungen überziehen", so Verbandspräsident Walter Heidl.

Kanntest Du mich? Bayern verliert - an natürlicher Vielfalt.

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