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Vor allem aus Nordbayern werden Hilfskräfte und Material des THW nach Nordrhein-Wetfalen geschickt. Denn im alpenraum droht nun ebenfalls Starkregen - das THW im Süden muss gewappnet sein.

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Retter im Einsatz: Bayerische Hilfe im Hochwassergebiet

Sie warten auf ihren Einsatz oder sind schon vor Ort: Aus Bayern reisen verstärkt Katastrophenhelfer ins Hochwasser-Gebiet nach Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Auch Innenminister Herrmann verspricht Unterstützung.

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  • BR24 Redaktion

Bayerische Hilfsorganisationen eilen den Betroffenen in den Hochwassergebieten zur Hilfe. Rund 125 Einsatzkräfte und 50 Fahrzeuge schickten das Bayerische Rote Kreuz (BRK), Arbeiter-Samariter-Bund und Malteser-Hilfsdienst am Samstag nach Rheinland-Pfalz.

Dem BRK zufolge hatte Rheinland-Pfalz zuvor ein umfangreiches Hilfeleistungskontingent aus Bayern angefordert.

In erster Linie gehe es um die Versorgung der Bevölkerung und darum, die zusammengebrochene Infrastruktur teilweise wiederherzustellen, sagte BRK-Sprecher Sohrab Taheri-Sohi. So seien unter anderem vier mobile Behandlungseinheiten mit Fahrzeugen sowie Sanitäterinnen und Sanitäter unterwegs, die zum Beispiel kleine Krankenhauszelte errichten könnten.

Herrmann: Bayern hilft gerne

Bereits am Freitag hatte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) dem Bayerischen Rundfunk gesagt, wenn es weiteren Bedarf gebe, stehe der Freistaat mit seinen vielfältigen Rettungskräften gerne zur Verfügung.

Helfer wohlbehalten zurückgekehrt

Das BRK war bereits mit Tauchtrupps und Booten der Wasserwacht in Nordrhein-Westfalen im Einsatz. Inzwischen hat es aber die beiden Wasserrettungszüge aus Unterfranken und Oberbayern wieder abgezogen. Die Rettungskräfte aus Unterfranken seien inzwischen wohlbehalten in ihre Heimat zurückgekehrt, sagte Sprecher Taheri-Sohi.

Hilfe aus Franken

Auch das bayerische Technische Hilfswerk hat etwa 60 Helferinnen und Helfer in das von Unwettern betroffene Gebiet entsandt, die mit Pumpen gegen das Hochwasser kämpfen.

Die Helfer aus Ober- und Mittelfranken gehen von einem längeren Einsatz in den Überschwemmungsgebieten aus.

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Viele Helfer aus Bayern sind in Nordrhein-Westfalen um beim Aufräumen und Reparieren nach dem Hochwasser zu helfen. BR-Reporterin Uschi-Schmidt begleitet ein THW-Team aus Lohr am Main in Heinsberg.

Mögliches Unwetter in Bayern: Manche Helfer bleiben im Freistaat

Nach drei bis fünf Tagen werden die Ehrenamtlichen ausgewechselt. "Wenn es nach den Helfern geht, würden die auch länger bleiben. Aber nach fünf Tagen ist man einfach erschöpft. Da achtet das THW auch auf die Gesundheit der Helfer", sagte Evelyn Moise von der THW-Regionalstelle Hof im BR-Gespräch. Deshalb stünden im Hintergrund bereits die nächsten Schichten von Ehrenamtlichen zum Austausch bereit. Gleichzeitig müssen noch ausreichend Helferinnen und Helfer in Oberfranken bleiben, damit das THW auch hier im Bedarfsfall bei Starkregen, Unfällen oder Bränden einsatzbereit ist.

Zum Artikel: Starkregen und Überschwemmungen auch in Bayern erwartet

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Nach dem verheerenden Unwetter droht an der Steinbachtalsperre in Nordrhein-Westfalen ein Damm zu brechen. Auch aus Oberfranken machen sich deshalb Helfer des Technischen Hilfswerks auf den Weg nach NRW.

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