Zurück zur Startseite
Bayern
Zurück zur Startseite
Bayern

Restliches Teilstück wird elektrifiziert | BR24

© picture-alliance/dpa

Elektrifizierung

Per Mail sharen

    Restliches Teilstück wird elektrifiziert

    Die Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale kommt voran. Nun ist auch das restliche Teilstück von Hof nach Nürnberg und bis zur tschechischen Grenze im vordringlichen Bedarf des neuen Bundesverkehrswegeplans verankert worden.

    Per Mail sharen

    Der Lückenschluss soll bis spätestens 2030 fertig gestellt sein. Die Oberbürgermeister von Hof und Bayreuth, deren Kommunen zum Sächsisch-Bayerische Städtenetz gehören, loben diesen Schritt, weisen aber auf noch fehlende Äste der Magistrale hin. Handlungsbedarf bestehe noch auf den Teilstrecken Chemnitz - Leipzig sowie Bayreuth - Schnabelwaid. Hier sei auch ein zweites Gleis nötig, um die Uni- und Festspielstadt Bayreuth angemessen in den Schienenverkehr einzubinden, so die OBs.

    Kritik an Deutscher Bahn

    Die beiden Projekte sind bisher in eine mittlere Dringlichkeitsstufe des Bundesverkehrswegeplans eingeordnet. 2017 soll über die Realisierung des Plans entschieden werden. Die Oberbürgermeister drängen außerdem darauf, dass die Vorplanung für die Elektrifizierung bis nach Nürnberg bis zum Jahr 2018 möglichst rasch beginnt. Die Deutsche Bahn treibe diese Aufgabe nicht schnell genug voran, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung. Vom Bund wurde der Bahn diese Aufgabe bereits übertragen. Seit die Züge nicht mehr durchgehend von Dresden bis Nürnberg fahren können, müssen die Fahrgäste in Hof von Elektrozügen in Dieselzüge umsteigen.

    Verpasste Anschlusszüge

    Die Vertreter des Städtenetzes sind auch wegen häufiger Verspätungen besorgt. Viele Fahrgäste verpassen ihre Anschlusszüge oder sind zu einem einstündigen Aufenthalt in Hof gezwungen. Zahlreiche Fahrgäste sollen laut der Mitteilung auf Fernbusse und das Auto ausgewichen sein. Für das Jahr 2017 hat das Sächsisch-Bayerische Städtenetz angekündigt, weiter für bessere Zuganbindungen und zufriedenere Fahrgäste zu kämpfen.