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Reizwäsche am Flughafen: Prostitution statt Operation | BR24

© picture alliance/WILDLIFE/M.Harvey

Ein roter String-Tanga mit Federn liegt auf einem Bettlaken

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    Reizwäsche am Flughafen: Prostitution statt Operation

    Die erotische Unterwäsche im Koffer überführte sie: Eine 29-Jährige wollte mit einem vorgetäuschten OP-Termin in Nürnberg am Münchner Flughafen einreisen. Bei der Kofferkontrolle jedoch flog die Georgierin auf - als mutmaßliche Prostituierte.

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    Von
    • BR24 Redaktion
    • Matthias Lauer

    Eine 29 Jahre alt Frau aus Georgien hat am Montag bei der Kontrolle am Münchner Flughafen angegeben, dass sie einen Aufenthalt im Krankenhaus geplant hat und deshalb in Deutschland gelandet sei. Denn in Corona-Zeiten darf man nur aus triftigem Reisegrund nach Bayern einreisen.

    Gefälschte Klinik-Bestätigung

    Laut Bundespolizei hatte sich die Verdächtige zwar eine Bestätigung über einen wichtigen OP-Termin in einer Nürnberger Klinik besorgt. Diese sei aber eine Fälschung gewesen. So warfen die Beamten der jungen Frau Urkundenfälschung vor.

    Sex statt OP: Frau war vermutlich Prostituierte

    Aufgrund ihres Reisegepäcks hatten die Grenzpolizisten einen "pikanten Verdacht", als die junge Frau am Montag in München landete: Schließlich fand sich in ihrem Koffer mehr Reizwäsche als für einen Krankenhausaufenthalt normalerweise nötig. Wie dpa weiter schreibt, habe die 29-Jährige dazu geschwiegen. Die Vermutung der Polizei: Sie wollte wahrscheinlich als Prostituierte arbeiten. Deshalb wurde sie in ihre Heimat zurückgeschickt.

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