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Kapitän Reisch bezeichnet Gerichtsverfahren als "Farce" | BR24

© picture alliance/Annette Schneider-Solis/dpa-Zentralbild

Das Seenotrettungsschiff "Lifeline" im Hafen von Malta

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Kapitän Reisch bezeichnet Gerichtsverfahren als "Farce"

Heute steht "Lifeline"-Kapitän Reisch wieder auf Malta vor Gericht. Am Sonntag hat er dem BR auf dem Münchner DOK.fest noch ein ausführliches Interview gegeben. Darin nannte er die Vorwürfe gegen ihn "an den Haaren herbeigezogen".

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Vor der Deutschlandpremiere des Dokumentarfilms "Mission Lifeline" hat der Kaptitän des Flüchtlings-Rettungsschiffs "Lifeline", Claus-Peter Reisch, das maltesische Gerichtsverfahren gegen ihn als "Farce" bezeichnet. Im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk erklärte der 58-Jährige aus Landberg am Lech, die Vorwürfe seien "an den Haaren herbeigezogen".

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Heute steht "Lifeline"-Kapitän Reisch wieder auf Malta vor Gericht. Am Sonntag hat er dem BR auf dem Münchner DOK.fest noch ein ausführliches Interview gegeben. Darin nannte er die Vorwürfe gegen ihn "an den Haaren herbeigezogen".

"Verzögerungstaktik hat vielen Leuten auf See das Leben gekostet"

Reich kritisiert auch die Dauer des Verfahrens. "Es wäre mir auch nicht unrecht, wenn wenigstens einmal - egal wie es ausgeht - endlich ein Urteil fällt." Das Schiff sei inzwischen seit fast elf Monaten beschlagnahmt. "In der Zeit sind tausende Menschen ums Leben gekommen und einen Teil davon hätten wir sicher retten können."

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Heute steht "Lifeline"-Kapitän Reisch wieder auf Malta vor Gericht. Am Sonntag hat er dem BR auf dem Münchner DOK.fest noch ein ausführliches Interview gegeben. Darin nannte er die Vorwürfe gegen ihn "an den Haaren herbeigezogen".

"Nicht nur Parolen hinterherlaufen"

Auch für seine Kritiker hat Reisch einen Tipp: sich in den "Todeszonen" vor Griechenland selbst ein Bild von dem Elend der Flüchtlinge zu machen. "Und nicht immer nur irgendwelchen Parolen hinterherzulaufen."

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Heute steht "Lifeline"-Kapitän Reisch wieder auf Malta vor Gericht. Am Sonntag hat er dem BR auf dem Münchner DOK.fest noch ein ausführliches Interview gegeben. Darin nannte er die Vorwürfe gegen ihn "an den Haaren herbeigezogen".