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Reichsbürger: "König von Deutschland" vor Gericht | BR24

© picture-alliance/dpa

Selbsternannter "König von Deutschland", Peter F. (Archiv)

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Reichsbürger: "König von Deutschland" vor Gericht

Vor dem Landgericht Hof muss sich heute der selbsternannte "König von Deutschland" verantworten. Der 53-jährige aus Wittenberg (Sachsen-Anhalt) gilt als Reichsbürger und ist bereits mehrfach wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis verurteilt worden.

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Ein 53-Jähriger aus dem sachsen-anhaltinischen Wittenberg, der der Reichsbürger-Szene zugerechnet wird, steht heute vor dem Landgericht Hof, weil er ohne gültige Fahrerlaubnis Auto fährt. Seinen Führerschein hat er selbst vor einigen Jahren zurückgegeben, weil er die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland nicht akzeptiert.

Führerschein des "Königreichs Deutschland"

Statt dessen ist er mit einem selbst ausgestellten Führerschein seines von ihm erdachten Fantasiestaats "Königreich Deutschland" unterwegs. Deshalb und wegen anderer Delikte im Zusammenhang mit seinem Fantasiestaat saß er bereits in Halle (Sachsen-Anhalt) im Gefängnis.

Urteil voraussichtlich am 5. Juli

Ein Urteil des Amtsgerichts Hof hat er nicht akzeptiert – für die Berufungsverhandlung vor dem Landgericht Hof sind bislang drei Verhandlungstage angesetzt – mit einem Urteil wird voraussichtlich am 5. Juli gerechnet.