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Rehau AG steigt aus dem Geschäft mit den E-Bikes aus | BR24

© dpa

Die Rehau AG hat die Produktion ihres erst vor Kurzem entwickelten E-Bikes "Nuvelos" wieder eingestellt.

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    Rehau AG steigt aus dem Geschäft mit den E-Bikes aus

    Erst vor wenigen Monaten hat der Automobilzulieferer Rehau ein eigen produziertes E-Bike mit dem Namen "Nuvelos" präsentiert. Jetzt stellt das Unternehmen Produktion und Verkauf bereits wieder ein.

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    Der fränkische Kunststoff-Spezialist, die Rehau AG, zieht sich wegen Absatz-Schwierigkeiten überraschend schnell wieder aus dem E-Bike-Geschäft zurück: Erst vor wenigen Monaten hatte der Automobil-Zulieferer das selbstentwickelte E-Bike "Nuvelos" vorgestellt.

    E-Bike-Produktion gestoppt, Laden geschlossen

    Nun wurde die Produktion des E-Bikes wieder gestoppt. Auch der firmeneigene Laden in Bayreuth ist bereits geschlossen. "Leider konnte das Rad am Markt nicht die erwarteten Erfolge erzielen", heißt es dazu in einer Mitteilung der Rehau AG.

    Die Krise der Automobilbranche trifft auch die Rehau AG

    Das Unternehmen leidet bereits unter der Krise der Automobilbranche. Deshalb sind momentan rund 380 Mitarbeiter der deutschlandweit etwa 8.000 Beschäftigten in Kurzarbeit. Das trifft vor allem Angestellte in den Werken in Feuchtwangen, in Velen in Nordrhein-Westfalen und im oberfränkischen Schwarzenbach am Wald. Vom Aus für das E-Bike, das als Start-Up innerhalb des traditionsreichen Familienunternehmens entwickelt und in Europa produziert wurde, sind sechs Mitarbeiter des Entwickler-Teams betroffen. Die meisten seien in anderen Unternehmensbereichen untergekommen, so eine Unternehmens-Sprecherin auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks.

    "Nuvelos"-Kunden sollen weiter betreut werden

    Wieviel E-Bikes verkauft wurden, ist nicht bekannt. Für die "Nuvelos"-Kunden sichert die Rehau AG nun über einen externen Dienstleiter Service im Garantie- und Gewährleistungszeitraum zu. "Das einmalige Herstellungsverfahren will das Unternehmen mit Partnern weiterentwickeln und zukünftig auf andere Marktsegmente übertragen", heißt es abschließend von der Firma.