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Regionalinitiative: Bamberg stemmt sich gegen die Autokrise | BR24

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In Bamberg wurde die Entwicklungsgesellschaft "Regionale Initiative Transformation Automobil" gegründet. Damit sollen Unternehmen in der Autobranche bei der Transformation zu alternativen Antreibsarten unterstützt werden.

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Regionalinitiative: Bamberg stemmt sich gegen die Autokrise

In Bamberg sind die Mitglieder der „Regionalinitiative Transformation Automobil“ erstmals zusammengekommen. Gemeinsam mit der Politik wollen die beteiligten Autozulieferer Arbeitsplätze erhalten und die Entwicklung vorantreiben.

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Vertreter der großen Autozulieferern Schaeffler, Michelin, Brose und Bosch waren bei der Gründungsveranstaltung im Landratsamt dabei. Außerdem waren Betriebsräte, Gewerkschafter, Vertreter der Agentur für Arbeit und Vertreter von der Handwerkskammer und der Industrie und Handelskammer Oberfranken als Gründungsmitglieder anwesend.

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Vor allem Oberfranken ist von der Automobilkrise betroffen, denn der Reifenhersteller Michelin will sein Werk bei Bamberg schließen. Aber auch mittelständische Unternehmen, wie in Lisberg, müssen sich auf einen Wandel einstellen.

Auch Wissenschaftler sollen dabei sein

Künftig will die Organisation ihren Wirkungskreis auch auf die Wissenschaft und kleinere mittelständische Unternehmen in der Region ausdehnen. Ziel des Netzwerkes sei die Sicherung der Arbeitsplätze, die Erschließung neuer Geschäftsfelder und die Entwicklung neuer Produkte und Technologien.

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Mitarbeiterin in einem Reinraum bei Bosch in Bamberg.

Herausforderungen gemeinsam meistern

Initiatoren sind der Oberbürgermeister der Stadt Bamberg, Andreas Starke (SPD), und der Landrat Johann Kalb (CSU). Johannes Schulz, Leiter der Vorentwicklung bei Brose, sprach von einem großen Interesse aller Beteiligten, den Wandel in der Autoindustrie und die Herausforderungen in der Region gemeinsam zu meistern. Das nächste Treffen ist im Herbst geplant.