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Regierung ordnet Luftbeobachtung in Unterfranken an | BR24

© dpa Picture-Alliance Daniel Karmann

Regierung ordnet Luftbeobachtung in Unterfranken an

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    Regierung ordnet Luftbeobachtung in Unterfranken an

    Aktuell besteht höchste Waldbrandgefahr, meldet die Regierung von Unterfranken. Die Behörde hat deshalb vorläufig bis Montag Luftbeobachtung für den gesamten Regierungsbezirk angeordnet.

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    Auch in den nächsten Tagen ist mit durchweg sonnigem Wetter mit sehr hohen Tagestemperaturen zu rechnen. Flächendeckender Regen ist mit Ausnahme eventueller lokaler Gewitter nicht in Sicht. Die Bevölkerung wird dringend gebeten, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen.

    Befliegung am Nachmittag

    Die vorbeugende Luftbeobachtung findet in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten statt. Die Befliegung mittels ausgebildeter Luftbeobachter erfolgt in Unterfranken auf zwei Routen. Die Beobachtungsflugzeuge starten bei der so genannten Westroute von den Flugplätzen Mainbullau und Hettstadt aus. Bei der so genannten Ostroute werden die Flugplätze Schweinfurt-Süd und Haßfurt genutzt. Im Rahmen der Luftbeobachtung achten die Piloten auch auf Auffälligkeiten in Sachen Borkenkäferbefall.

    Ehrenamtliche Piloten

    Die Verkehrsbeobachtung bildet einen zweiten Einsatzschwerpunkt für alle Luftbeobachter. Die Regierung von Unterfranken trägt die tatsächlichen Einsatzkosten für Einsätze der Luftbeobachtung im Katastrophenschutz aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds. Die Luftrettungsstaffel Bayern stellt die ehrenamtlichen Piloten.