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Regensburger Wohnprojekt "Allmeind" feiert zehnjähriges Jubiläum | BR24

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Im Regensburger Wohnprojekt "Allmeind" wohnen mehrere Generationen unter einem Dach. Heute feiert das Projekt sein zehnjähriges Jubiläum.

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Regensburger Wohnprojekt "Allmeind" feiert zehnjähriges Jubiläum

Im Regensburger Wohnprojekt "Allmeind" wohnen mehrere Generationen unter einem Dach. Mit einem Zeitungsaufruf wurden im Jahr 2005 Menschen gesucht, die ein gemeinsames Wohnprojekt gründen wollten. Heute feiert das Projekt sein zehnjähriges Jubiläum.

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Ein großes, orangefarbenes Haus, im Garten davor ein kleiner Pavillon, in dem sich ein Gemeinschaftsraum befindet. So sieht das Wohnprojekt „Allmeind“ im Regensburger Stadtteil Burgweinting aus. „Allmeind“ steht für „Alle Miteinander“. Denn genau das wird im Allmeind gelebt: 59 Menschen zwischen zwei und 89 Jahren und ihre Haustiere wohnen hier zusammen. Im Haus gibt es 31 Mietwohnungen, neun davon werden sozial gefördert.

Bewohner fanden sich über einen Zeitungsaufruf

Im Jahr 2005 fanden sich über einen Zeitungsartikel ungefähr 100 Leute zusammen, die ein Mehr-Generationendorf gründen wollten. Noch im selben Jahr entstand der Bewohnerverein. Nach längerer Suche fanden sich das katholische Wohnungs- und Siedlungswerk als Bauträger und der Bauplatz im Regensburger Stadtteil Burgweinting. Im Februar 2009 wurde das Gebäude fertiggestellt und die ersten Bewohner konnten einziehen.

Uta Hildt, Vorsitzende des Bewohnervereins Allmeind e.V., wohnt dort selbst seit dem Beginn des Projekts.

"Ich bin sozusagen ein Fossil, denn ich bin von Anfang an mit dabei. Warum machst du das denn, haben mich die Leute damals gefragt. Dann habe ich gesagt: Ich will ein Abenteuer." Uta Hildt, Vorsitzende des Bewohnervereins Allmeind e.V.

Nachbarschaftshilfe und gemeinsame Aktivitäten

Vielfalt und Offenheit untereinander sind den Bewohnern des Allmeind-Wohnprojekts besonders wichtig. "Wir fühlen uns so wie eine Gemeinschaft, das heißt, wir gehen miteinander anders um als in einem anderen Haus. Jeder sagt zum anderen Du und wir helfen uns da wo es geht, aber alles auf freiwilliger Basis", so Uta Hildt.

Neben der Nachbarschaftshilfe wird auch viel gemeinsam unternommen: Im Gemeinschaftsraum gibt es Yoga oder einen Kaffeeklatsch, oder die Bewohner gehen zusammen ins Kino. Aber auch Privatsphäre ist den Bewohnern gegeben. Es sei kein Problem, sich auch mal in seine Wohnung zurückzuziehen, sagt Uta Hildt.

Öffentliche Feier Anfang Juni

Am heutigen Freitag feiert das Allmeind sein zehnjähriges Bestehen. Die Bewohner haben dazu Gäste aus der Politik und vom Katholischen Wohnungs- und Siedlungswerk eingeladen. Am 2. Juni wird dann mit allen gefeiert: Beim Stadtteilfest „Burgweinting trifft sich“ ist das Allmeind auch vertreten. Dort können sich die Gäste über das Zusammenleben der Generationen in Regensburg informieren und mit den Allmeind-Bewohnern feiern.