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Berchtesgadener Alpen: Zwei Bergsteiger stürzen in den Tod | BR24

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Tragödie am Samstagnachmittag am Watzmann in den Berchtesgadener Alpen: Ein 51-jähriger Bergsteiger aus dem Raum Regensburg stürzte in die Tiefe - trotz schneller Hilfe konnte er nicht mehr gerettet werden.

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Berchtesgadener Alpen: Zwei Bergsteiger stürzen in den Tod

Zwei tödliche Abstürze in den Berchtesgadener Alpen innerhalb weniger Tage: Bei einer Bergtour zur Gotzenalm rutschte ein 83-Jähriger aus und fiel 70 Meter in die Tiefe. Ein 51-Jähriger stürzte am Watzmann. Für beide Männer kam jede Hilfe zu spät.

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Bei einer Bergtour zur Gotzenalm über dem Königssee ist ein 83-Jähriger abgestürzt und gestorben. Nach Polizeiangaben rutschte der Senior, der aus dem Landkreis Miesbach stammte, in rund 1.300 Metern Höhe auf einem glitschigen Steig aus und stürzte. Auf dem sehr steilen Wald- und Wiesenhang fiel er etwa 70 Meter tief und zog sich dabei schwerste Verletzungen zu.

Seine beiden Begleiter alarmierten den Notarzt. Der konnte aber nur mehr den Tod des Mannes feststellen. Die Bergung des Toten in dem äußerst unwegsamen Gelände übernahm die Bergwacht Berchtesgaden.

Tod im Rettungshubschrauber

Ein 51-jähriger Bergsteiger aus dem Raum Regensburg ist am Watzmann in den Berchtesgadener Alpen abgestürzt und gestorben. Der Oberpfälzer war zusammen mit zwei Begleitern, ebenfalls aus dem Regensburger Raum, gerade beim Abstieg von der Watzmannsüdspitze. Lose Geröllstellen wechseln dort mit Kletterpassagen - der Bergsteiger stürzte und fiel rund 150 Meter in Tiefe.

Einer der Bergkamaraden stieg sofort ab und leistete Erste Hilfe. Wenig später war auch ein Rettungshubschrauber an der Unglückstelle, doch der 51-Jährige erlag wenig später noch im Hubschrauber seinen schweren Verletzungen. Die Watzmann-Überschreitung zählt zu den großen Herausforderungen in den Bayerischen Alpen. Sie ist anspruchsvoll und lang, immer wieder kommt es zu tödlichen Unfällen.

Tödliche Abstürze am "Schicksalsberg"

Erst vor gut zwei Wochen stürzte ein 30-jähriger Tourist aus Israel in den Tod. Mehr als hundert Menschen haben hier schon ihr Leben verloren - darum hat der Watzmann auch den Ruf als Schicksalsberg. Auch auf anderen Bergen kam es zuletzt zu tödlichen Abstürzen.