Zurück zur Startseite
Bayern
Zurück zur Startseite
Bayern

Regensburger Sea-Eye-Helfer retten 17 Flüchtlinge aus dem Meer | BR24

© BR

Vor einer Woche ist das neue Schiff der Regensburger Sea-Eye-Initiative zu seiner ersten Rettungsmission im Mittelmeer aufgebrochen: Jetzt mussten die Helfer erstmals eingreifen. Vor der Libyschen Küsten brachten sie 17 Flüchtlinge in Sicherheit.

6
Per Mail sharen
Teilen
  • Artikel mit Audio-Inhalten

Regensburger Sea-Eye-Helfer retten 17 Flüchtlinge aus dem Meer

Vor einer Woche ist das neue Schiff der Regensburger Sea-Eye-Initiative zu seiner ersten Rettungsmission im Mittelmeer aufgebrochen: Jetzt mussten die Helfer erstmals eingreifen. Vor der Libyschen Küsten brachten sie 17 Flüchtlinge in Sicherheit.

6
Per Mail sharen
Teilen

Erstmals seit sechs Monaten haben Mitglieder der Regensburger Rettungsorganisation Sea Eye wieder schiffbrüchige Flüchtlinge aus dem Mittelmeer geborgen. Das Sea-Eye-Schiff "Professor Albrecht Penck" nahm am Samstagvormittag 17 Menschen an Bord, die mit einem beschädigten Holzboot auf hoher See unterwegs waren. Das teilte Sea-Eye-Gründer Michael Buschheuer dem BR mit.

Rettungsaktion vor Libyen

Zwei der Geretteten seien sehr geschwächt, die anderen Menschen seien unversehrt. Die Rettungsaktion fand rund 27 Seemeilen vor der libyschen Küste statt. Die "Professor Penck" ist nach Angaben der Initiative das erste Schiff einer zivilen Rettungsorganisation unter deutscher Flagge. Das umgebaute Forschungsschiff war vor einer Woche von Spanien aus zu seiner ersten Rettungsmission gestartet.

Vorgängerschiffe wurden im Sommer stillgelegt

Die beiden früheren Schiffe der Regensburger Hilfsorganisation, die "Sea-Eye" und die "Seefuchs", waren unter niederländischer Flagge gefahren. Bei beiden Schiffen handelte es sich um umgebaute Fischkutter aus DDR-Beständen. Sie mussten im Sommer 2018 stillgelegt werden.

Zuvor hatten die ehrenamtlichen Seenotretter von Sea Eye mit diesen Schiffen nach eigenen Angaben mehr als 14.000 Flüchtlinge im Mittelmeer aus Seenot gerettet.