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Regensburger OB - Stadt würde Moria-Flüchtlinge aufnehmen | BR24

© BR/Andreas Wenleder

Die Regensburger Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarfischer hat nochmals bekräftigt, Flüchtlinge aus dem abgebrannten griechischen Lager Moria aufzunehmen. Sie appelliert an das Bundesinnenministerium "in die Gänge zu kommen".

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Regensburger OB - Stadt würde Moria-Flüchtlinge aufnehmen

Die Regensburger Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarfischer hat nochmals bekräftigt, Flüchtlinge aus dem abgebrannten griechischen Lager Moria aufzunehmen. Sie appelliert an das Bundesinnenministerium "in die Gänge zu kommen".

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Die Stadt Regensburg hat nach dem Feuer im griechischen Flüchtlingslager Moria das Angebot erneuert, Menschen von den griechischen Inseln aufzunehmen. Das sagte am Donnerstag Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer (SPD).

Untragbare, menschenunwürdige Zustände

Die Stadt habe sich bereits vor längerem zum "sicheren Hafen" erklärt und sei auch jetzt weiter bereit, zusätzliche Geflüchtete von den Inseln aufzunehmen. Man könne Familien aufnehmen, man könne Kinder aufnehmen. Man habe immer wieder auf die untragbaren, menschenunwürdigen Zustände hingewiesen.

"Jetzt ist diese Katastrophe eskaliert. Die Haltung der Stadt Regensburg hat sich nicht verändert, wir sind nach wie vor bereit Flüchtlinge aufzunehmen." Gertrud Maltz-Schwarzfischer, Regensburger Oberbürgermeisterin

Appell ans Bundesinnenministerium

Das Amt für Migration und Flüchtlinge, angestellte Berater und auch viele Ehrenamtliche seien bereit den Menschen zu helfen, hier anzukommen und bei der Integration zu unterstützen. Maltz-Schwarzfischer appelliert an das Bundesinnenministerium die Bereitschaft vieler Kommunen und auch von privaten Initiativen anzuerkennen und zusätzliche Menschen aufzunehmen. "Da muss man jetzt mal in die Gänge kommen und tatsächlich den Menschen die Möglichkeit geben, in Sicherheit zu kommen", sagte die Oberbürgermeisterin.

Die Aufnahme müsse dann nach dem üblichen Verfahren erfolgen. Es müsse dann ein Verteilschlüssel gefunden werden, damit die Menschen kommen können, sagte Maltz-Schwarzfischer.

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