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Regensburger Flüchtlingshelfer: Dramatische Lage im Mittelmeer | BR24

© Sea-Eye.org

Seit mehr als einer Woche harren die Flüchtlinge auf dem Regensburger Seenotretter aus. Jetzt gehen die Vorräte zu Neige.

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    Regensburger Flüchtlingshelfer: Dramatische Lage im Mittelmeer

    Die Lage auf dem Rettungsschiff der Regensburger Hilfsorganisation "Sea-Eye" im Mittelmeer verschlechtert sich. Mittlerweile wird das Wasser an Bord knapp. Auch der Papst hat sich mittlerweile eingeschaltet.

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    Vor mehr als einer Woche haben Mitglieder der Regensburger Hilfsorganisation "Sea Eye" mit ihrem Rettungsschiff "Professor Albrecht Penck" 17 schiffbrüchige Flüchtlinge im Mittelmeer aufgelesen. Seither wartet das Schiff vor der Küste von Malta auf Aufnahme in einem europäischen Hafen. Mittlerweile wird das Wasser an Bord knapp. Die Vorräte für die Flüchtlinge und die 18-köpfige Besatzung seien streng rationiert worden, meldete die Organisation in der Nacht.

    Papst appelliert an Regierungen

    Am Sonntag hatte Papst Franziskus auf die dramatische Situation der Bootsflüchtlinge hingewiesen und die europäischen Regierungen aufgefordert, eine Lösung zu finden. Derzeit vermittelt die EU-Kommission in der Sache.

    Stadt Regensburg will helfen

    Schon am Freitag hatte Regensburgs Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer angeboten, die Stadt könne die 17 Flüchtlinge aufnehmen.

    "Sea Eye" wurde 2015 in Regensburg gegründet. Seither haben verschiedene Schiffe der Organisation mehr als 14.000 Flüchtlinge im Mittelmeer aus Seenot gerettet.