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Regensburger bringen jährlich Millionen D-Mark zur Bank | BR24

© pa/dpa/Arne Dedert

Packen mit Hundertern stapeln sich in einem Bankdepot

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    Regensburger bringen jährlich Millionen D-Mark zur Bank

    Am 1. Januar 2002 Jahren führten die Bundesrepublik Deutschland und elf weitere Mitgliedsstaaten der EU den Euro ein. Seit 15 Jahren ist die D-Mark damit abgeschafft. Doch ganz vom Tisch ist sie nicht. Denn: Milliarden Mark gibt es noch - irgendwo.

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    Mittlerweile ist der Euro in 19 von 28 EU-Ländern die offizielle Währung. Knapp 340 Millionen Europäer bezahlen täglich damit. Und dennoch: Auch 15 Jahre nach der Einführung des Euro horten die Menschen noch die gute alte D-Mark. Rund 13 Milliarden D-Mark gibt es noch, sagt Walter Räbiger, stellvertretender Leiter der Deutschen Bundesbank in Regensburg.

    Umtausch auf unbegrenzte Zeit

    Die D-Mark wird nur in den 35 Filialen der Bundesbank umgetauscht. In Bayern geht das in München, Augsburg, Würzburg, Nürnberg und Regensburg. Es besteht auch die Möglichkeit, das Geld per Post direkt nach Mainz zu schicken und sich den Gegenwert überweisen zu lassen, erklärt Räbiger. Der Wechselkurs: Für 1,95583 D-Mark gibt es einen Euro. Jede Höhe des Betrags wird umgetauscht, kostenlos und ein Zeitlimit gibt es auch nicht. Umtauschen für immer sozusagen.

    2016: Regensburger bringen 1,9 Millionen Mark zurück

    In den Filialen der Deutschen Bundesbank werden die zurückgebrachten D-Mark-Münzen und -Scheine zunächst gesammelt. Banknoten werden anschließend geschreddert, Münzen werden durch entsprechende Maschinen so zerstört, dass das Metall danach wieder verwertet werden kann.

    Allein in Regensburg - hier ist die Bank für den Bereich Niederbayern und Oberpfalz zuständig - kamen im Jahr 2016 rund 2.400 Menschen zur Bundesbankfiliale und brachten etwa 1,9 Millionen D-Mark zurück. Deutschlandweit wurden rund 90 Millionen D-Mark im vergangenen Jahr umgetauscht.