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Regener Bürgerentscheid wegen Coronakrise verschoben | BR24

© pa/Winfried Rothermel

Ein Kugelschreiber auf einem Wahlblatt

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    Regener Bürgerentscheid wegen Coronakrise verschoben

    Was soll aus dem brach liegenden Rodenstock-Gelände in der Stadt Regen werden? Die Antwort lässt noch weiter auf sich warten. Denn wegen der Coronakrise wurde ein Bürgerentscheid dazu in den Sommer verlegt.

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    Der Bürgerentscheid zur Zukunft des sogenannten Rodenstock-Geländes in der Stadt Regen wird auf den 14. Juni verschoben. Das hat einstimmig der Ferienausschuss des Regener Stadtrats entschieden. Ursprünglich sollte der Entscheid am 24. Mai stattfinden.

    Kompromisslösung: Entscheid im Juni

    Die Initiatoren hatten wegen der Coronakrise eine geringe Wahlbeteiligung befürchtet. Sie plädierten deshalb für eine Verschiebung auf September. Die jetzige Verschiebung auf Mitte Juni ist "eine Kompromisslösung", sagte ein Sprecher der Stadt dem BR.

    Bürgerentscheid als Briefwahl

    Der Bürgerentscheid soll außerdem als Briefwahl abgehalten werden. Allerdings werde ein einziges Wahllokal geöffnet für die, die nicht gerne Briefwahl machen möchten. Das wird sich wahrscheinlich im Rathaus befinden. Diese Regelung entspreche auch den aktuellen Empfehlungen des Bayerischen Innenministeriums zu Bürgerentscheiden in der Coronakrise.

    Alternativen zu Supermarkt und Läden

    Bei dem Bürgerentscheid geht es um die Zukunft einer Industriebrache in der Stadt, deren Gebäude seit Jahren leerstehen. Der Stadtrat hatte für eine neue Nutzung mit Supermarkt und Läden gestimmt. Die Initiatoren des Bürgerentscheids wollen, dass noch einmal Alternativen dazu geprüft werden.

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