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Bayern

Redakteure legen Arbeit nieder | BR24

© picture-alliance/dpa

Symbolbild: Verdi Warnstreik

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    Redakteure legen Arbeit nieder

    Journalisten regionaler Zeitungsverlage aus Franken sind erneut aufgerufen, ihre Arbeit für bis zu 48 Stunden niederzulegen. Die Gewerkschaft fordert ein verbessertes Angebot der Arbeitgeber.

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    Bis einschließlich morgen wollen die Redakteurinnen und Redakteure der Frankenpost aus Hof für 48 Stunden in den Ausstand treten. Ebenso aufgerufen sind die Redakteure des Nordbayerischen Kuriers aus Bayreuth für 24 Stunden in den Warnstreik zu treten und geschlossen nach Hof zu fahren. Dort werden auch Journalisten des Hof-Coburg-Suhl Medienwerks erwartet.

    Auch die Redakteure der Nürnberger Nachrichten und der NZ, des Main-Echos in Aschaffenburg und der Fränkischen Landeszeitung Ansbach beteiligen sich am Warnstreik.

    Neue Verhandlungen am Mittwoch

    Die Gewerkschaft Verdi fordert für alle Beschäftigten eine fünfprozentige Gehaltserhöhung, mindestens aber 200 Euro mehr pro Monat. Die Verleger haben bisher ein nur geringfügiges verändertes Angebot gemacht, das im Schnitt 1,3 Prozent Lohnerhöhung pro Jahr bei einer Laufzeit von vier Jahren vorsieht, so Verdi. Nun will die Gewerkschaft bundesweit mit Streiks den Druck erhöhen, um am Mittwoch, dem nächsten Verhandlungstermin, einen Abschluss erzielen zu können.

    Keine wirklichen Auswirkungen für Leser

    Für die Leser wird der Streik keine merklichen Auswirkungen haben, heißt es seitens der Frankenpost. Auch in den kommenden Tagen soll wie gewohnt eine neue Ausgabe der Zeitung erscheinen.

    "Wir haben alles im Griff." Dieter Weigel, stellvertretender Chefredakteur Frankenpost