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Raumordnungsverfahren für Stadt-Umland-Bahn | BR24

© VAG–Architektur +Design/Claus Hirche

Modellbild der geplanten Stadt-Umland-Bahn

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Raumordnungsverfahren für Stadt-Umland-Bahn

In Nürnberg tagt heute der Ausschuss des Planungsverbandes Region Nürnberg. Ein Tagesordnungspunkt ist die Einleitung eines Raumordnungsverfahrens. Es ist erforderlich bei Vorhaben, die über Städte hinaus und damit überörtlich von Bedeutung sind.

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Geprüft werden soll dadurch die Raumverträglichkeit. Dazu werden die unterschiedlichen fachlichen Interessen abgewogen und insbesondere nach dem Maßstab des Landesentwicklungsprogramms und des jeweiligen Regionalplans bewertet. Das bedeutet wieder einen Schritt in der Plaungsphase der Stadt-Umland-Bahn.

Haltestellen sind schon eingeplant

Erst kürzlich lud der Zweckverband Stadt-Umland-Bahn (ZV StUB) zu einem mobilen Dialogforum ein. Rund 70 Teilnehmer fuhren mit einer Straßenbahn durch das Stadtgebiet und besichtigten verschiedene, vorgesehene Haltepunkte, aber auch das Konzept für Barrierefreiheit für die StUB. Anfang 2020 soll in die detaillierte Planung eingestiegen werden.

Neue Mobilität für die Region

Die Stadt-Umland-Bahn (StUB) soll künftig als Straßenbahn die Städte Nürnberg, Erlangen und Herzogenaurach als nachhaltige Alternative zum Pkw-Verkehr verbinden. Für das Befahren der Überlandstrecken werden die Fahrzeuge eine Höchstgeschwindigkeit von 70 Stundenkilometer erreichen können. Bei einer Fahrzeuglänge von bis zu 40 Metern können über 70 Fahrgäste auf Sitzplätzen und zusätzlich rund 140 stehende Fahrgäste befördert werden. Dies entspricht in etwa der Kapazität von drei Standard-Linienbussen.

© BR

Der Zweckverband der "StUB" hat in Herzogenaurach die beste Verlaufsvariante vorgestellt, die Nürnberg, Erlangen und Herzogenaurach in Zukunft verbinden soll. Bürger konnten sich an der Diskussion beteiligen und Ideen einbringen.