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Raum Schweinfurt rechnet mit 5.000 Flüchtlingen | BR24

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Die Conn-Barracks in Geldersheim

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    Raum Schweinfurt rechnet mit 5.000 Flüchtlingen

    In einer der ehemaligen US-Einrichtungen in oder bei Schweinfurt könnte eine Unterkunft für 5.000 Flüchtlinge entstehen. Das teilten der Schweinfurter Oberbürgermeister Sebastian Remelé und der Schweinfurter Landrat Florian Töpper mit.

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    Der Bund prüft im Augenblick sowohl die ehemalige US-Wohnsiedlung "Askren Manor" in Schweinfurt als auch die nur zwei Kilometer Luftlinie entfernte ehemalige US-Conn-Kaserne bei Schweinfurt. Landrat Florian Töpper (SPD) und OB Sebastian Remelé (CSU) sind sich einig, dass nicht beide Liegenschaft genutzt werden sollten, sondern nur eine. Die Aufnahme von 10.000 Menschen wäre aus ihrer Sicht für die Region nicht verkraftbar.

    OB und Landrat für Conn-Kaserne

    Beide favorisieren – bei einer Auswahl des Bundes – im Augenblick die ehemalige Conn-Kaserne. Dort gibt es eine Reihe von ehemaligen Soldatenunterkünften. Die ehemalige US-Wohnsiedlung "Askren Manor" mit rund 700 Wohnungen in 34 Wohnblöcken könnte zwar schneller hergerichtet werden, es würde aber laut Remelé die städteplanerische Perspektive von Schweinfurt gewaltig einschränken. Für die eventuelle Nutzung der Conn-Kaserne als Flüchtlingseinrichtung würde Töpper eine Kompensation erwarten. Bislang war geplant, hier Logistikunernehmen anzusiedeln.

    Entscheidung soll in wenigen Tagen fallen

    Der Schweinfurter Oberbürgermeister Sebastian Remelé (CSU) hatte sich bereits am Montag (14.09.15) bei einem Gespräch mit Bayerns Sozialministerin Emilia Müller (CSU) über die aktuelle Lage informiert.Wegen des nicht abreißenden Flüchtlingszustroms nach Deutschland hatten sich ja die Länder mit der Bitte um Unterstützung an den Bund gewandt. Der Bund lässt nun laut der Stadt Schweinfurt aktuell bundeseigene Immobilien für die Unterbringung von je 5.000 Flüchtlingen prüfen. Das teilt die Stadt Schweinfurt auf Anfrage des BR mit.