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Raubüberfall von Sinzing: Erneutes Urteil erwartet | BR24

© BR/Schug

Die Angeklagten im Gerichtssaal

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    Raubüberfall von Sinzing: Erneutes Urteil erwartet

    Drei Jahre nachdem vier Männer ein Ehepaar im Regensburger Vorort Sinzing brutal überfallen und ausgeraubt haben, soll am Landgericht Regensburg heute zum zweiten Mal ein Urteil fallen. Die Staatsanwaltschaft hatte Revision eingelegt.

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    Der Raubüberfall von Sinzing vom September 2016 auf ein Ehepaar in dessen Haus wird heute erneut vor dem Landgericht Regensburg verhandelt.

    Revision eingelegt

    Der Prozess um den Raubüberfall wurde noch einmal aufgerollt, weil die Staatsanwaltschaft und die vier Männer gegen das im Januar 2018 gefällte Urteil Revision eingelegt hatten. Die Staatsanwaltschaft hatte damals für die vier Männer auf Haftstrafen von mindestens zehn Jahren plädiert. Tatsächlich bekam die Bande Haftstrafen zwischen sechseinhalb und acht Jahren.

    Im aktuellen Prozess ging es unter anderem darum, zu prüfen, ob bei einem der Täter eine verminderte Schuldfähigkeit vorliegt und ob auch eine Verurteilung wegen erpresserischen Menschenraubes in Frage kommt. Im ersten Prozess hatten sich die Männer teils unter Tränen bei ihren Opfern entschuldigt und weitgehend gestanden.

    Vor den Plädoyers und der erneuten Urteilsverkündung am Dienstag soll noch das Ehepaar aussagen. Dabei soll es vor allem um dessen jetzige Verfassung gehen.

    30.000 Euro gestohlen

    Die vier Männer haben im September 2016 das Ehepaar in dessen Haus in Sinzing überfallen. Dabei wurden die Opfer bedroht, geschlagen und gefesselt. Die Räuber waren teils maskiert und mit Schreckschusswaffen ausgerüstet. Sie raubten rund 30.000 Euro.

    Einer der Täter nahm das Auto des Ehepaars, in dem eine Kamera installiert war, die das Fluchtfahrzeug der Bande filmte. So kamen die Ermittler auf die Spur der Räuber.