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Rattenplage in Würzburg | BR24

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Rattenplage in Würzburg

Ungewöhnlich viele Ratten gibt es derzeit in Würzburg. Die Nagetiere können diverse Krankheiten übertragen. Im Ringpark mit den Kinderspielplätzen muss die Stadt deshalb handeln.

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Mit speziellen Köderboxen versucht die Stadt der Plage im Ringpark Herr zu werden. Gartenamtsleiter Helge Grob hat deshalb eine Nürnberger Schädlingsbekämpfungsfirma beauftragt, die Plage einzudämmen.

„Natürlich kenne ich Ratten, die nachts mal über den Platz huschen. Aber dieses massive Auftreten tagsüber ist für mich auch ein ungewöhnlicher Anblick.“ Gartenamtsleiter Helge Grob.

An vielen Stellen im Gebüsch stehen Köderboxen, die mit Erdnägeln im Boden verankert sind. Die Köder enthalten einen gerinnungshemmenden Stoff und führen dazu, dass die Ratten innerlich verbluten. Nicht alle Würzburger billigen das Vorgehen. So werden die Ratten von einigen sogar gefüttert. Außerdem wurden Köderboxen zerstört und mit Bauschaum gefüllt, berichten die Schädlingsbekämpfer und das Gartenamt.

Rattenplage: Gelbe Säcke gut verschnüren

Dass sich die Nager derzeit so sehr vermehrt haben, hat für Torsten Volkmar von der beauftragten Firma vor allem zwei Gründe. Zum einen werfen viele Passanten ihr Essen achtlos ins Gebüsch, zum anderen gibt es wegen des sogenannten Mastjahrs ungewöhnlich viele Nüsse. Gartenamtsleiter Helge Grob appelliert außerdem an die Würzburger, ihre Gelben Säcke gut zu verschnüren und erst am Morgen der Abholung vor die Tür zu stellen.

© BR - Achim Winkelmann

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