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Rathaus Bad Reichenhall
© BR/Herbert Ebner
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Rathaus Bad Reichenhall

Nach Informationen der Passauer Neuen Presse hat ein Rathaus-Mitarbeiter über Jahre hinweg Fundgegenstände aus dem stadteigenen Fundamt verkauft. Was er mit den Einnahmen gemacht hat, sei nicht bekannt.

Die Stadt Bad Reichenhall soll den Mitarbeiter nach Bekanntwerden der Urkundenfälschungen zunächst weiter beschäftigt haben. Disziplinarische Maßnahmen habe es nicht gegeben. Laut der Heimatzeitung arbeitet der Mann inzwischen nicht mehr im Rathaus. Eine Presseerklärung der Stadt habe es bis heute nicht gegeben. Mittlerweile ermittle die Staatsanwaltschaft Traunstein wegen des Verdachts der Fundunterschlagung, heißt es in der Passauer Neuen Presse.

Behindertenausweise gefälscht und ausgegeben

Im November waren schon skandalöse Nachrichten aus dem Bad Reichenhaller Rathaus bekannt geworden. Die Staatsanwaltschaft Traunstein bestätigte der Passauer Neuen Presse ein Ermittlungsverfahren in Sachen Urkundenfälschung. Der Vorwurf: In der Stadtverwaltung sollen Parkausweise für Behinderte gefälscht worden und an Unberechtigte ausgegeben worden sein.

Es gibt noch keine Ermittlungsergebnisse

Ein Ermittlungsabschluss sei zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehbar. Erst dann könne beurteilt werden, ob Straftatbestände verwirklicht wurden, will die Zeitung von der Staatsanwaltschaft Traunstein erfahren haben.