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Rathaus Bad Reichenhall: Ausweise gefälscht, Fundsachen verkauft | BR24

© BR/Herbert Ebner

Rathaus Bad Reichenhall

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    Rathaus Bad Reichenhall: Ausweise gefälscht, Fundsachen verkauft

    Im Rathaus von Bad Reichenhall sollen nicht nur Behindertenausweise gefälscht, sondern auch Fundsachen verkauft worden sein. Wie die Passauer Neue Presse berichtet, ermittelt die Staatsanwaltschaft Traunstein inzwischen wegen beider Delikte.

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    Nach Informationen der Passauer Neuen Presse hat ein Rathaus-Mitarbeiter über Jahre hinweg Fundgegenstände aus dem stadteigenen Fundamt verkauft. Was er mit den Einnahmen gemacht hat, sei nicht bekannt.

    Die Stadt Bad Reichenhall soll den Mitarbeiter nach Bekanntwerden der Urkundenfälschungen zunächst weiter beschäftigt haben. Disziplinarische Maßnahmen habe es nicht gegeben. Laut der Heimatzeitung arbeitet der Mann inzwischen nicht mehr im Rathaus. Eine Presseerklärung der Stadt habe es bis heute nicht gegeben. Mittlerweile ermittle die Staatsanwaltschaft Traunstein wegen des Verdachts der Fundunterschlagung, heißt es in der Passauer Neuen Presse.

    Behindertenausweise gefälscht und ausgegeben

    Im November waren schon skandalöse Nachrichten aus dem Bad Reichenhaller Rathaus bekannt geworden. Die Staatsanwaltschaft Traunstein bestätigte der Passauer Neuen Presse ein Ermittlungsverfahren in Sachen Urkundenfälschung. Der Vorwurf: In der Stadtverwaltung sollen Parkausweise für Behinderte gefälscht worden und an Unberechtigte ausgegeben worden sein.

    Es gibt noch keine Ermittlungsergebnisse

    Ein Ermittlungsabschluss sei zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehbar. Erst dann könne beurteilt werden, ob Straftatbestände verwirklicht wurden, will die Zeitung von der Staatsanwaltschaft Traunstein erfahren haben.