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Rassismus-Vorwurf: Zutritt zum Englischen Garten verweigert? | BR24

© dpa-Bildfunk / Felix Hörhager

Symbolbild: Monopteros im Englischen Garten München

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    Rassismus-Vorwurf: Zutritt zum Englischen Garten verweigert?

    Wegen ihrer Hautfarbe soll drei Männern in München von Polizisten der Zutritt zu einem Park verboten worden sein. Unter Androhung einer Festnahme sei ihnen Platzverbot erteilt worden. Das schreibt der Journalist Malcolm Ohanwe auf Twitter.

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    Polizisten sollen in München drei Schwarzen Männern allein wegen deren Hautfarbe den Zugang zum Englischen Garten verweigert haben. Diesen Vorwurf erhebt der unter anderem auch für den BR tätige Journalist Malcolm Ohanwe auf Twitter. Einer der drei Männer sei sein Bruder.

    Begründung der Polizisten wohl Krawalle in Frankfurt und Stuttgart

    Laut Ohanwe hat eine Polizistin als Begründung die Ausschreitungen von Frankfurt und Stuttgart genannt. Ihnen sei deshalb der Aufenthalt im Englischen Garten für 24 Stunden untersagt worden, andernfalls würden sie eingesperrt werden.

    Ein unbeteiligter Passant soll laut Ohanwe bei den Polizisten nachgefragt haben, warum er in den Park dürfe und die drei Männer nicht. Die Antwort sei gewesen, er als "weißer Kerl" dürfe passieren, weil er im Gegensatz zu den drei Männern nicht "ins Klientel" passe.

    Polizei will Sachverhalt prüfen

    Die Münchner Polizei reagierte am Abend ebenfalls zunächst über Twitter und teilte mit, dass solche Hinweise sehr ernst genommen und der Sachverhalt umgehend geprüft werde.

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