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Raser auf A92: Illegales Wettrennen mit 1.000 PS | BR24

© Polizei

Polizeifoto von den zwei Rasern auf der A92

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    Raser auf A92: Illegales Wettrennen mit 1.000 PS

    Zwei junge Männer aus dem Landkreis Straubing-Bogen haben sich ein halsbrecherisches Rennen auf der Autobahn 92 geliefert. Sie mieteten dafür eigens zwei 500 PS starke Autos. Einer der beiden hatte nicht einmal einen Führerschein.

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    Zwei junge Männer aus dem Landkreis Straubing-Bogen haben sich am Montag auf der Autobahn 92 bei München ein illegales Autorennen geliefert: Der 21-jährige Sportkaufmann aus dem Landkreis und der 27-jährige Online-Händler aus der Stadt Straubing hatten sich dafür extra bei einer Rosenheimer Autovermietung einen Nissan GT-R und einen Audi R8 geliehen, beide Fahrzeuge bringen es zusammen auf mehr als 1.000 PS.

    Verkehr vorher ausgebremst

    Mit diesen beiden PS-starken Boliden fuhr das Duo am Autobahnkreuz München-Nord mit extrem hoher Geschwindigkeit. Um möglichst viel Platz für ihre "Beschleunigungsrennen" zu haben, bremsten die beiden Raser andere Verkehrsteilnehmer auf zwei Spuren der Autobahn aus, sie überholten teilweise rechts und fuhren zudem dicht auf.

    Männer wollten "mal richtig Spaß haben"

    Ein Zeuge alarmierte die Autobahnpolizei Hohenbrunn. Eine Zivilstreife nahm die Verfolgung auf und konnte viele Verkehrsverstöße auf Video festhalten. Gestoppt wurden beide Fahrzeuge dann auf der A92 in Höhe des Münchner Flughafens.

    Ein Raser ohne gültigen Führerschein

    Bei der Überprüfung der Fahrer aus dem Landkreis Straubing-Bogen stellte sich heraus, dass einer der beiden gar keinen gültigen Führerschein besitzt. Gegenüber der Polizei rechtfertigten die Männer ihre Raserei mit der Aussage, sie hätten "mal richtig Spaß haben wollen". Verantworten müssen sich die beiden Männer nun unter anderem wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Nötigung und Beteiligung an verbotenen Autorennen; der 21-Jährige zudem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Er hätte seinen Führerschein wegen bereits festgestellter schwerer Verkehrsdelikte abgeben müssen. Dieser Forderung war er nicht nachgekommen.