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Rasante Partie: Hornschlittenrennen in Garmisch-Partenkirchen | BR24

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Erst sah es so aus, als müsse das traditionelle Hornschlittenrennen aus Schneemangel ausfallen. Zum Glück konnte es doch stattfinden. 70 Rodeln flitzten von der Partnachalm ins Tal - auf einer verkürzten, aber dafür umso eisigeren Fahrbahn.

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Rasante Partie: Hornschlittenrennen in Garmisch-Partenkirchen

Erst sah es so aus, als müsse das traditionelle Hornschlittenrennen in Garmisch-Partenkirchen wegen Schneemangel ausfallen. Aber dann konnte es doch stattfinden. 70 Rodeln flitzten von der Partnachalm ins Tal - auf einer verkürzten Fahrbahn.

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Etwa 3.500 Zuschauer kamen zum diesjährigen traditionellen Hornschlittenrennen in Garmisch-Partenkirchen. Wegen Schneemangels wäre das Rennen fast abgesagt worden. Am Freitag einigten sich die Veranstalter aber auf eine um 200 Meter verkürzte Strecke: Der steilste und schnellste Teil am Anfang wurde ausgelassen. Die Rennbahn war damit etwas weniger als einen Kilometer lang.

Schnee-Recycling macht das Rennen möglich

Für das Rennen wurde Kunstschnee vom Neujahrsspringen und aus dem Eisstadion wiederverwendet. 160 Höhenmeter musste der Schnee hinauf zur Partnachalm gebracht werden, die vielen Helfer beförderten gut 30 Lkw-Ladungen Schnee.

Außerdem war es in den vergangenen Tage so kalt, dass nochmal die Schneekanonen laufen konnten und die Schneeauflage schließlich für das Hornschlittenrennen reichte. Wegen des Kunstschnees war die Strecke eisig und schwer zu befahren. Es gab ein paar Stürze, aber keine größeren Verletzungen.