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Ranger sollen in Winterregionen für Ordnung sorgen | BR24

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Tourengeher-Ansturm am Hausberg in Garmisch-Partenkirchen

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    Ranger sollen in Winterregionen für Ordnung sorgen

    Die Skigebiete sind wegen Corona zwar geschlossen - dennoch ist der Andrang beispielsweise von Skitourengehern groß. Das zeigten zuletzt auch Bilder vom Hausberg in Garmisch-Partenkirchen. Jetzt sollen Ranger in mehreren Regionen für Ordnung sorgen.

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    Von
    • Stefanie Gentner
    • Lui Knoll
    • BR24 Redaktion

    Bereits im Sommer haben die Touristen den Landkreis Miesbach geradezu überrannt. Jetzt im Winter sieht das - trotz gesperrter Skipisten - nicht recht viel anders aus. Deshalb rüstet sich die Region mit Rangern. Sie sollen dafür sorgen, dass beispielweise Skitourengeher auf die Natur achten und sichere Routen nehmen. Erst am Wochenende hat der Ansturm an Tourengehern am Hausberg in Garmisch-Partenkirchen für Aufsehen gesorgt.

    Ranger rund um die Rotwand oder am Spitzingsee im Einsatz

    Konkret heißt das: Im Kreis Miesbach werden derzeit 30 Ranger ausgebildet. Sie sollen noch im Dezember an beliebten Routen von Skitourengehern im Landkreis, zum Beispiel rund um die Rotwand oder am Spitzingsee unterwegs sein. Viele von ihnen seien bereits in ähnlichen Berufen aktiv, unter anderem als Bergführer oder Erlebnispädagogen, sagte Thorsten Schär, Geschäftsleiter des Kommunalunternehmens Alpenregion Tegernsee Schliersee (ATS).

    Die Entscheidung für die Aktion sei schon vor der Schließung von Skigebieten in Bayern gefallen, betonte Schär. "Wir hatten schon vor Corona viele Tourengeher - aber die Entwicklung verstärkt den Andrang sicher noch einmal."

    Vielleicht schon bald Ranger in der Region Garmisch-Partenkirchen

    Auch in der Region um Garmisch-Partenkirchen könnten schon bald Ranger zum Einsatz kommen. In der nächsten Sitzung des Kreistags sollen laut einem Pressesprecher drei Halbtagsstellen beschlossen werden. Was dagegen sicher ist: Der Naturpark Ammergauer Alpen hat bereits drei Ranger im Dienst für das Graswangtal und das Ammertal, der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen beschäftigt sechs Ranger für Walchensee und Isartal.

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