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Radler demonstrieren für fahrradfreundliches Regensburg | BR24

© BR/Michelle Balzer

Demo für fahrradfreundliches Regensburg mit Corona-Sicherheitsabständen

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    Radler demonstrieren für fahrradfreundliches Regensburg

    Am Mittwoch haben in Regensburg rund 70 Menschen für eine fahrradfreundliche Stadt demonstriert. Das "Bündnis RadelsburgerInnen" fordert unter anderem den Ausbau der Radwege, extra Radspuren und eine verkehrsfreie Altstadt.

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    Rund 70 Menschen haben am Nachmittag für ein fahrradfreundliches Regensburg demonstriert. Das "Bündnis RadelsburgerInnen" fordert zum Beispiel den Ausbau der Radwege, extra Radspuren und eine verkehrsfreie Altstadt. Angemeldet waren 50 Teilnehmer. Organisiert wurde die Demonstration unter anderem von der Grünen Jugend, Fridays for Future und den Jusos. Die Demonstranten trugen Mund-Nasenschutz und achteten auf den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand.

    Mit Fahrradglocken Stadträte im Rathaus wachklingeln

    Mit Schildern, wie "I Love My Drahtesel" oder durch lautes Klingeln wollten die Demonstranten eigenen Angaben zufolge auf ihr Anliegen aufmerksam machen und die Politiker im Rathaus wachrütteln. Anlass für die Kundgebung ist auch die heutige Stadtratssitzung des Ausschusses für Stadtplanung, Verkehr und Wohnungsfragen. Dort soll über den Antrag der Grünen zu sogenannten "Pop-Up-Bikelanes" für Regensburg in der Corona-Zeit entschieden werden.

    Temporäre Fahrradspuren in der Corona-Krise

    In dem Antrag wird gefordert, temporäre Fahrradspuren einzurichten, wodurch die Situation für Radfahrer in Regensburg zeitnah sicher und attraktiv gestaltet werden könne. Damit könnten sich die Radfahrer sicherer fühlen und würden auch nach der Pandemie das Fahrrad als Verkehrsmittel wählen, hoffen die Grünen. Seit Beginn der Kontaktbeschränkungen sei ein deutlicher Anstieg von Fahrradfahrenden zu verzeichnen, heißt es in dem Antrag.