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Start des Radbegehrens heute am Münchner Isartor
© BR/ Manuel Rauch
© BR/ Manuel Rauch

Start des Radbegehrens heute am Münchner Isartor

Jeder soll mit dem Fahrrad in München sicher und schnell von A nach B kommen. Die zentralen Forderungen an die Landeshauptstadt sind deshalb unter anderem: breite Radwege, stressfreie Kreuzungen, ein stadtweites Radverkehrsnetz und mehr Fahrradparkplätze. Dafür müsse man auch in Kauf nehmen, dass Autospuren und Autoparkplätze wegfallen.

Zwei Bürgerbegehren für mehr Radverkehr

In dem ersten Bürgerbegehren können die Münchner dafür unterschreiben, dass die Stadt diese Forderungen zügig umsetzt.

Außerdem möchte das Bündnis Radentscheid einen durchgängigen, lückenlosen Radlring durchsetzen. Der soll einmal rund um die Altstadt führen – darum geht’s in dem zweiten Bürgerbegehren. Die Beteiligten des Bündnisses sind optimistisch, dass bis zur Sommerpause genug Münchner unterschreiben.

Benötigt werden 33.000 Unterschriften

Sollten die zusammenkommen, hätte das Bürgerbegehren Erfolg und es gäbe einen Bürgerentscheid. Es sei denn, der Stadtrat beschließt die geforderten Maßnahmen direkt. Wenn dann auch noch der Bürgerentscheid erfolgreich für das Bündnis verlaufen würde, müsste die Stadt die Forderungen umsetzen.

Mittlerweile sind 40 Bündnispartner mit am Start, darunter zum Beispiel der ADFC, Green City e.V. und der Bund Naturschutz.

Seit heute Mittag sammeln sie alle gemeinsam an verschiedenen Stellen in der ganzen Stadt Unterschriften für ihr Bürgerbegehren.

Auch OB Dieter Reiter will Fahrradverkehr verbessern

In einer Pressemitteilung aus dem Rathaus heißt es, Reiter werde die Verwaltung bitten, baldmöglichst Aussagen darüber zu treffen, welche der in dem Bürgerbegehren vorgeschlagenen Maßnahmen bis wann, mit welchem Aufwand und mit welchen Auswirkungen realisiert werden könnten. Sobald hier Ergebnisse vorlägen, liege es am Stadtrat, entsprechende Beschlüsse zu fassen, heißt es in der Mitteilung.