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Quo vadis Audi? Ingolstadt vor der Aktionärsversammlung | BR24

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Quo vadis Audi? Ingolstadt vor der Aktionärsversammlung

Am Vormittag beginnt die Hauptversammlung von Audi in Neckarsulm. In Ingolstadt wird das mit großem Interesse beobachtet, hat doch Audi gerade jede Menge Probleme am Hals. Und viele fragen sich, wo es hingeht mit dem Autobauer.

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Dieselkrise, geplante Offensive bei Elektroautos und dann noch die Verhaftung des Vorstandsvorsitzenden - das vergangene Jahr war für Audi sehr turbulent.

Vor einem Jahr – im Mai 2018 - sprach auf der Hauptversammlung noch Rupert Stadler als Vorstandsvorsitzender von Audi. Einen Monat später wurde er im Zuge der Dieselkrise verhaftet. Mittlerweile ist er seinen Job los, wieder in Freiheit und wartet auf die Anklage durch die Staatsanwaltschaft in München.

Erste Hauptversammlung für Bram Schot

Für Stadlers Nachfolger Bram Schot ist es nun die erste Hauptversammlung an der Audi-Spitze. Dieses Forum will Schot nutzen, um seine Zukunftsstrategie zu präsentieren, also um darzulegen, wie er den arg gebeutelten Autobauer aus Ingolstadt wieder fit machen will. So hat er es im Handelsblatt angekündigt. Was darunter zu verstehen ist, weiß bislang jedoch keiner so genau. Bei Audi zumindest schweigen sich die Unternehmenssprecher aus.

Wie will Schot Audi wieder flott bekommen?

Wie will Schot den abgesackten Absatz wieder beleben? Wie will er die strengen Abgaswerte nach dem verschärften Testverfahren WLTP einhalten?

Stimmung bei den Audianern in Ingolstadt

Bram Schot hat gesagt: Wir wollen 10% von der Manager-Ebene rationalisieren - auf des wart ich noch! Und nicht die Nachtschicht auflösen!
Jeder hat Angst um seinen Arbeitsplatz,

Auch der Audi-Betriebsratschef Peter Mosch ist gespannt, wie Bram Schot sich und sein Unternehmen auf der Hauptversammlung positionieren wird.

Schließlich soll die Zukunftsstrategie die Grundlage bilden für die Verhandlungen zwischen Vorstand und Betriebsrat. Denn Fragen gibt es genug: Wann werden wo welche Produkte gebaut? Wie viele und welche Arbeitsplätze fallen weg durch die Digitalisierung und durch den Umstieg von Benziner auf E-Autos? Und wen kann man durch welche Schulung doch noch mitnehmen in die Industrie 4.0?