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Quartalszahlen: Leoni auch 2019 vor großen Herausforderungen | BR24

© picture-alliance/dpa

Fahnen des Automobil-Zulieferer "Leoni"

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    Quartalszahlen: Leoni auch 2019 vor großen Herausforderungen

    Die schwierige Lage in der Automobilbranche hat auch den Zulieferer Leoni getroffen. Der Umsatz im dritten Quartal 2018 stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zwar leicht, der Gewinn ging jedoch zurück.

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    Der Automobil-Zulieferer Leoni hat heute in Nürnberg seine Quartalszahlen bekannt gegeben. Der Vorstandsvorsitzende der Leoni AG, Aldo Kamper, bezeichnete das dritte Quartal 2018 wegen des Gewinnrückgangs als schwach. Zudem werden die aktuellen Probleme und Herausforderungen das Unternehmen auch im kommenden Jahr beschäftigen.

    Neues Strategie-Programm angekündigt

    "Es ist umso wichtiger, jetzt entschlossen zu handeln", sagte Kamper, der seit Anfang September Chef des Autozulieferers ist. Deswegen soll ein neues Strategie-Programm dafür sorgen, dass das Unternehmen auch in Zukunft profitabel wirtschaftet und wächst.

    Leoni setzt auf Elektromobilität

    Zudem will Leoni verstärkt auf Elektromobilität setzen. Auf dem Gebiet arbeitet Leoni seit diesem Jahr eng mit dem fränkischen Unternehmen Diehl zusammen, um Systeme für die Stromverteilung in E-Autos zu entwickeln.

    Schwächelndes China, neue Prüfstandards und steigende Rohstoffpreise

    Der Umsatz im dritten Quartal 2018 wurde unter anderem dadurch geschmälert, dass die chinesischen Automobilbranche schwächelt. Auch die europäischen Hersteller haben weniger bei Leoni bestellt. Sie sind mit der Umstellung auf einen neuen Abgas- und Verbrauchsprüfstandard beschäftigt. Zudem seien die Rohstoffpreise gestiegen, teilte das Unternehmen mit Sitz in Nürnberg mit. Deswegen hatte das Unternehmen bereits im Oktober seine Gewinnerwartung abgesenkt.

    Weniger Überschuss

    Im dritten Quartal 2018 stieg der Umsatz auf 1,21 Milliarden Euro, vornehmlich wegen höheren Kupferpreisen. 2017 waren es im dritten Quartal 1,19 Milliarden Euro, so Leoni. Der Konzernüberschuss belief sich im dritten Quartal hingegen auf 23 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 26 Millionen Euro.