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Stadtansicht von Amberg
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BR24 Redaktion
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Stadtansicht von Amberg

Vier Jugendliche haben in Amberg wahllos Passanten angegriffen - jetzt ist die Aufregung in der oberpfälzischen Stadt groß. Bei den Attacken gab es zwölf Verletzte, die vier mutmaßlichen Schläger - es handelt sich um Asylbewerber - sitzen in Untersuchungshaft.

Inzwischen hat sich Oberbürgermeister Michael Cerny zu Wort gemeldet. Auf Facebook schreibt er, er sei genauso entsetzt wie viele andere Amberger. "Wir brauchen solche Gewalt in Amberg nicht und wollen sie bei uns nicht sehen." Sein erster Gedanke gelte den Opfern der Gewalt. Zugleich appellierte er an die Justiz, mit der angemessenen Härte zu reagieren. Der CSU-Politiker konstatierte:

"Es darf natürlich nicht verallgemeinert werden, in der Gänze haben diese Idioten aber auch den friedlichen und engagierten Asylbewerbern einen Bärendienst erwiesen." Michael Cerny

Verdächtige in U-Haft

Eine Ermittlungsrichterin hatte am Sonntagabend Haftbefehl gegen die vier Beschuldigten im Alter von 17 bis 19 Jahren erlassen. Die Männer aus Afghanistan, Syrien und dem Iran kamen in verschiedene Gefängnisse. Laut Polizei standen die Tatverdächtigen unter Alkoholeinfluss, als sie am Samstagabend in Amberg insgesamt zwölf Menschen attackierten und verletzten. Ein 17-Jähriger wurde wegen einer Kopfverletzung stationär in einem Krankenhaus aufgenommen.

Asylbewerber wohnten nicht in Amberg

Die Angreifer konnten zunächst fliehen, wurden dann aber im Laufe des Samstagabends festgenommen. Gegen sie wird unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Den Ermittlern zufolge kamen die vier Asylbewerber nicht aus Amberg. Einer lebt in Auerbach, einer in Regensburg, die beiden anderen haben keinen festen Wohnsitz. Warum sie nach Amberg kamen, wird nun ermittelt.

Der Bahnhof von Amberg: Hier begannen die vier mutmaßlichen Täter auf ihre Opfer einzuschlagen.

Der Bahnhof von Amberg: Hier begannen die vier mutmaßlichen Täter auf ihre Opfer einzuschlagen.