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Prügelattacken in Amberg: So wurde Angela Chirtos zur Retterin | BR24

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Angela Chirtos bot zwei Opfern der Prügelattacke von Amberg in einem Fastfood-Restaurant Unterschlupf, in dem sie zu dem Zeitpunkt arbeitete.

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Prügelattacken in Amberg: So wurde Angela Chirtos zur Retterin

Junge Asylbewerber, die auf Passanten einschlagen: Die Attacken von Amberg sorgen bundesweit für Schlagzeilen. Die 19-Jährige Angela Chirtos berichtet dem BR, wie sie mehrere Prügel-Opfer in Sicherheit brachte.

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Vier junge Asylbewerber schlagen wahllos auf Passanten ein und verletzen zwölf Personen. Was am Wochenende in Amberg passiert ist, wühlt die Menschen auf. Ganz besonders, wenn sie vor Ort waren, wie Angela Chirtos.

Chirtos steht in einem Fastfood-Restaurant am Bahnhof von Amberg gerade hinter dem Tresen, als Jugendliche hereinstürmen. Die jungen Menschen sind in Panik, sie sagen, dass sie von zwei Männern angegriffen wurden.

Retterin in der Not

Angela Chirtos reagiert sofort und schließt die Tür des Lokals zu. Danach gibt sie den Jugendlichen noch etwas, um die Verletzungen zu kühlen. Sie wird so zur Retterin in der Not.

"Das muss man ja machen, wenn sowas passiert." Angela Chirtos

Paul Hartl, der Besitzer eines Lokals, hat die Prügelattacken am Samstag nicht direkt mitbekommen, er kennt aber die Probleme am Bahnhof. Die Reisegastronomie, so Hartl, sei ein Treffpunkt für Menschen aus aller Welt, oft käme es deswegen gerade an Bahnhöfen zu Meinungsverschiedenheiten und Auseinandersetzungen.

"Das macht mich traurig"

"Das macht mich traurig, dass es immer wieder solche Zwischenfälle gibt, ich hätte nicht gedacht, dass es uns mal so nahe betrifft. Ich lasse mich davon aber nicht runterziehen." Paul Hartl

Diese Gewaltexzesse gehören laut Hartl aufs schärfste verurteilt, straffällige Flüchtlinge sollten schnell abgeschoben werden. Seine generell positive Einstellung gegenüber Asylbewerbern wird der Lokalbesitzer aber auch nach den Angriffen vom Samstag nicht ändern, er fühlt sich nach wie vor sicher in Amberg.