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Prozessauftakt: Raubüberfall auf Münchner Juwelier | BR24

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Prozess gegen mutmaßlichen Juwelenräuber

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Prozessauftakt: Raubüberfall auf Münchner Juwelier

Am Landgericht München beginnt heute der Prozess um einen spektakulären Überfall auf einen Münchner Juwelier. Bei der Tat im April 2017 haben fünf zum Teil bewaffnete Männer Schmuck im Wert von mehr als 300.000 Euro erbeutet. Von Angela Braun

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Die Männer sind an einem Vormittag im April 2017 in das Juweliergeschäft im Münchner Stadtteil Harlaching marschiert. Dabei besprühten die mit Schals maskierten Räuber vier Angestellte und drei Kunden mit Reizgas. Einer der Täter bedrohte alle mit einer Pistole. Die anderen zertrümmerten mit einem Hammer die Vitrinen und stopften Uhren und Schmuck im Wert von mehr als 300.000 Euro in eine Sporttasche.

Ähnlicher Überfall auf Juwelier in Oberstdorf

Ein weiterer Kunde kam in den Juwelierladen, auch er wurde sofort mit Pfefferspray attackiert. Die Täter konnten mit ihrer Beute entkommen. Kurz zuvor hatten ebenfalls fünf Männer in verblüffend ähnlicher Weise einen Juwelier in Oberstdorf ausgeraubt.

Vor dem Landgericht München muss sich heute ein Täter verantworten – er ist einer der mutmaßlichen Räuber vom Überfall in Harlaching. Er stammt aus Litauen, wurde mit internationalem Haftbefehl gesucht und in seiner Heimat festgenommen. Besonders schwerer Raub und schwere Körperverletzung – so lautete der Tatvorwurf gegen den 34-Jährigen. Von den Mittätern fehlt jede Spur.