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Prozess um Mord von Neustadt neu gestartet: Angeklagter schweigt | BR24

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Vor dem Regensburger Landgericht wird der Prozess um die mutmaßliche Ermordung eines Mannes in Neustadt an der Donau neu aufgerollt.

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    Prozess um Mord von Neustadt neu gestartet: Angeklagter schweigt

    Vor dem Regensburger Landgericht wird der Prozess um die mutmaßliche Ermordung eines Mannes in Neustadt an der Donau vor zwei Jahren neu aufgerollt. Der Bundesgerichtshof hatte das erste Urteil kassiert. Zum Auftakt hat der Angeklagte geschwiegen.

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    Von
    • BR24 Redaktion

    Der gewaltsame Tod eines Mannes im Mai 2018 in Neustadt an der Donau (Lkr. Kelheim) wird in Regensburg erneut vor Gericht verhandelt. Zum Prozessauftakt am Dienstag (22.09.) schwieg der Angeklagte. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hatte das Urteil vom Februar 2019 aufgehoben und den Fall zurückverwiesen. Einem Justizsprecher zufolge sieht der BGH in dem Urteil nicht ausreichend begründet, weshalb die Richter von der Täterschaft des Angeklagten überzeugt waren.

    Erstes Urteil: Elf Jahre Haft

    Das Landgericht Regensburg hatte den Angeklagten zu elf Jahren Freiheitsstrafe wegen Mordes verurteilt und die Unterbringung in einer Entziehungsanstalt angeordnet. Demnach tötete der 51-jährige Pole in seiner Wohnung einen Bekannten bei einem gemeinsamen Abendessen mit einem Messerstich in den Hals. Das Opfer habe auf einem Hocker gesessen und habe nicht mit dem Angriff von hinten rechnen können.

    Polizist im Zeugenstand

    Am ersten Prozesstag sagte ein Polizist aus, der damals am Tatort war. Er erzählte, die Polizei sei von einer ebenfalls bei der Feier anwesenden Frau verständigt worden. Sie habe bei der Ankunft der Beamten lediglich ein Nachthemd getragen, sei betrunken gewesen und habe angegeben, das Opfer sei ihr ins Messer gefallen, während sie Fleisch geschnitten habe. Die Kammer untersucht ihre Rolle in dem Fall. Für den Prozess sind noch weitere elf Verhandlungstage angesetzt.

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