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Prozess um Doping-Produktion auf Bundeswehrcampus | BR24

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Auf dem Bundeswehrcampus in Neubiberg soll ein Student Dopingmittel produziert haben. Jetzt steht der 27-Jährige in München vor Gericht.

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Prozess um Doping-Produktion auf Bundeswehrcampus

Auf dem Bundeswehrcampus in Neubiberg soll ein Student Dopingmittel produziert haben. Die Ampullen verkaufte er dann an Kunden aus der Fitness- und Bodybuilding-Szene. Jetzt steht der 27-Jährige in München vor Gericht.

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Ein 27-jähriger Student steht seit heute vor Gericht, weil er auf dem Bundeswehrcampus in Neubiberg bei München Dopingmittel produziert haben soll. Anfangs hatte der Student laut Staatsanwaltschaft nur Dopingpräparate, die er selbst über das Internet besorgt hatte, mit Aufschlag an Bekannte weiterverkauft. Irgendwann sei er aber dazu übergangen, die Mittel auch selbst zu produzieren – zum Beispiel mit Wachstumshormonen und Testosteron aus China, in einem Untergrundlabor auf dem Neubiberger Bundeswehrcampus. Damit soll er dann Kunden aus der Fitness- und Bodybuilding-Szene versorgt haben.

Illegale Geschäfte mit Ampullen

Um zu verschleiern, dass er die Ware selbst produziert hatte, hat er die Ampullen der Anklage zufolge mit professionell aussehenden Etiketten beschriftet. Bei den illegalen Geschäften sollen dem Studenten seine damalige Freundin, eine 33-jährige Prostituierte, und ein Bekannter aus Kassel geholfen haben. Sie sollen für ihn Pakete mit Dopingmitteln angenommen haben.

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