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Prozess um blutigen Streit im Asia-Restaurant beginnt | BR24

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Im vergangenen Januar ist ein vietnamesischer Gastronom mit einem Sushi-Messer auf einen Landsmann losgegangen. Jetzt kommt die blutige Auseinandersetzung unter Geschäftspartnern vor Gericht.

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Prozess um blutigen Streit im Asia-Restaurant beginnt

Im vergangenen Januar ist ein vietnamesischer Gastronom mit einem Sushi-Messer auf einen Landsmann losgegangen. Jetzt kommt die blutige Auseinandersetzung unter Geschäftspartnern vor Gericht.

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Weil er einen vietnamesischen Landsmann mit einem Sushi-Messer attackiert und lebensgefährlich verletzt hat, muss sich ein Gastwirt aus Regensburg vor dem Landgericht Regensburg verantworten. Die Anklage wirft ihm versuchten Totschlag vor.

Eine 22 Zentimeter lange Wunde

Laut Staatsanwaltschaft soll der Wirt einem Landsmann im Januar während einer Gesellschafterversammlung mit einem Sushi-Messer den Hals aufgeschlitzt und ihn dabei lebensgefährlich verletzt haben. Die Schnittwunde soll 22 Zentimeter lang und zwei Zentimeter tief gewesen sein. Die Klinge hatte unter anderem eine Arterie, das Zungenbein und Hautnerven durchtrennt.

Opfer überlebte nach Notoperation

Nur durch die erste Hilfe des Sohnes des mutmaßlichen Täters und durch eine Not-Operation habe das Opfer überlebt. Die Anklage geht davon aus, dass der Täter versucht hat, sein Opfer mit dem Sushi-Messer zu töten.

Das Opfer leidet noch heute

Das Opfer leide seit dem Angriff unter Angstzuständen und Alpträumen und musste in teils stationäre psychiatrische Behandlung, so die Staatsanwaltschaft. Sie wirft dem mutmaßlichen Täter versuchten Totschlag in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung vor.

Für den Prozess sind insgesamt fünf Verhandlungstage angesetzt. Ein Urteil könnte Ende September fallen.