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Prozess: Terrorangst beim Münchner Ostergottesdienst | BR24

© picture alliance/dpa/ Matthias Schrader

Im Inneren der Münchner Sankt-Pauls-Kirche

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    Prozess: Terrorangst beim Münchner Ostergottesdienst

    Ein Mann, der einen Ostergottesdienst mit 1.000 Besuchern in der Münchner Sankt-Pauls-Kirche stürmte, steht ab heute vor Gericht. Der 37-Jährige hatte geschrien, mit einem Pflasterstein geworfen und Panik ausgelöst. 33 Menschen wurden verletzt.

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    Der 37-Jährige, der bei einem Ostergottesdienst in München Terrorangst ausgelöst hatte, muss sich ab heute vor Gericht verantworten.

    Angreifer schreit "Allahu Akbar" und schmeißt Pflasterstein

    Der Mann hatte laut Anklage zunächst versucht, unter Drohungen in die Sakristei einzudringen, was ihm aber nicht gelungen sei, weil Ministranten und die Messdienerin die Türe zugehalten und dann abgesperrt hätten. Anschließend soll er über den Haupteingang in die Kirche gegangen sein. Dort soll er einen Besucher mit einem Pflasterstein verletzt und "Allahu Akbar" gerufen haben. Unter den rund 1.000 Besuchern brach Panik aus.

    Angeklagter gilt als paranoid schizophren

    Die Gottesdienstbesucher hätten mit einem Terroranschlag gerechnet, und bei der Flucht seien 32 Menschen verletzt worden, so die Staatsanwaltschaft. Nach ihren Angaben leidet der 37-jährige Somalier an einer paranoiden Schizophrenie. Sie will deshalb die Unterbringung in der Psychiatrie beantragen. Auch jetzt ist er bereits in einem Bezirkskrankenhaus.