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Prozessbeginn: Vermeintlichen Handy-Dieb beinahe totgeschlagen | BR24

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Säule einer Justitia mit Waage, Schwert und Augenbinde

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    Prozessbeginn: Vermeintlichen Handy-Dieb beinahe totgeschlagen

    Ein 19-Jähriger und ein 21-Jähriger müssen sich am Münchner Landgericht wegen versuchten Totschlags verantworten. Den beiden wird vorgeworfen, einen Mann wegen eines vermeintlichen Handydiebstahls beinahe umgebracht zu haben.

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    Zwei junge Männer im Alter von 19 und 21 Jahren und eine Frau wollten nach einer langen Nacht in einer Münchner Bar nach Hause. Sie warteten auf den Nachtbus in der Nähe des Sendlinger Tors. Plötzlich bemerkte die junge Frau, dass ihr Handy weg war. Ein Mann, der ebenfalls an der Bushaltestelle wartete, wurde laut Staatsanwaltschaft sofort von den beiden jungen Männern verdächtigt, das Handy genommen zu haben.

    Opfer geschlagen und beinahe tot getreten

    Einem ersten Faustschlag konnte der Mann offenbar noch ausweichen und ein Stück weit entkommen. Der 19-Jährige habe ihn jedoch eingeholt und ihm dann so fest ins Gesicht geschlagen, dass er auf den Boden gefallen sei. Dann sei der 21-Jährige hinzugekommen und zusammen, so die Staatsanwaltschaft, schlugen und traten die beiden Männer auf ihr wehrloses Opfer ein und stampften sogar auf dessen Gesicht. Schließlich habe die junge Frau, die in der Nähe des Tatorts geblieben war, aus Angst laut aufgeschrien.

    Handy war in der Tasche eines der Schläger

    Die beiden Männer ließen daraufhin von ihrem blutüberströmten Opfer ab, durchsuchten es, konnten bei dem leblosen Mann aber kein Handy finden. Daraufhin flohen alle drei – ohne Hilfe zu holen. Laut Staatsanwaltschaft befand sich das gesuchte Handy die ganze Zeit über in der Tasche des 21-jährigen Angeklagten. Die Staatsanwaltschaft wirft den Angeklagten versuchten Totschlag vor.