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Bildrechte: dpa-Bildfunk/Wolfgang Kumm

Wegen fünffachen Mordversuchs steht ein 44-jähriger Berufskraftfahrer aus dem Landkreis Starnberg ab heute in München vor Gericht. Er soll im Mai 2020 mit dem Auto absichtlich in eine Fußgängergruppe in Pöcking gefahren sein.

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Prozess in München: Mann fährt mit Auto in Fußgängergruppe

Wohl aus Rache soll ein Mann aus Starnberg 2020 mit seinem Auto in eine Fußgängergruppe gefahren sein. Laut Staatsanwaltschaft wollte er seine Lebensgefährtin überfahren, die das gemeinsame Kind hatte abtreiben lassen. Heute beginnt der Prozess.

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Von
  • Birgit Grundner

Wegen fünffachen Mordversuchs steht ein 44-jähriger Berufskraftfahrer aus dem Landkreis Starnberg ab heute in München vor Gericht. Er soll im Mai 2020 mit dem Auto absichtlich in eine Fußgängergruppe in Pöcking gefahren sein.

Rache als Motiv

Rache war in den Augen der Staatsanwaltschaft das Motiv für die Tat: Die 23-jährige Lebensgefährtin des Mannes habe an dem Tag das gemeinsame Kind abtreiben lassen, deshalb habe er ihr auch das Kind aus einer früheren Beziehung nehmen wollen.

Passanten versuchen das Auto zu stoppen

Als die Frau mit ihrer einjährigen Tochter und einer Nachbarsfamilie auf dem Gehsteig stand, soll er seinen Wagen dann in die Gruppe gesteuert haben. Seine Lebensgefährtin und die damals 16-jährige Nachbarstocher wurden erfasst und schwer verletzt. Laut Anklage versuchten Passanten dann, den Wagen zu stoppen und den Fahrer herauszuziehen. Dieser habe aber erneut beschleunigt. Als der Wagen des 44-Jährigen gegen einen Baum prallte, erlitt er ebenfalls schwere Verletzungen.

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