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Prozess in Cham: Jäger streitet Luchs-Wilderei ab | BR24

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Ein Jäger aus der Oberpfalz soll einen Luchs gefangen und getötet haben. Jetzt steht der 53 Jahre alte Mann vor Gericht. Zum Prozessauftakt am Amtsgericht Cham stritt er die Tat ab.

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Prozess in Cham: Jäger streitet Luchs-Wilderei ab

Ein Jäger aus der Oberpfalz soll einen Luchs gefangen und getötet haben. Jetzt steht der 53 Jahre alte Mann vor Gericht. Zum Prozessauftakt am Amtsgericht Cham stritt er die Tat ab.

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Ein 53 Jahre alter Jäger hat zu Beginn eines Prozesses um einen getöteten Luchs am Chamer Amtsgericht den Vorwurf zurückgewiesen, eine Lebendfalle aufgestellt, einen Luchs gefangen und erschossen zu haben.

Falle soll für Füchse bestimmt gewesen sein

Die Staatsanwaltschaft wirft ihm ein Vergehen nach dem Bundesnaturschutzgesetz vor. Der Angeklagte sagte vor Gericht jedoch, es habe sich nur um eine Fuchsfalle seines Vaters gehandelt und seines Wissens sei darin nie ein Luchs gefangen worden.

Keine Erinnerung an Prahlerei

Ein Zeuge hatte den Jäger ins Visier der Ermittler gebracht. Er hatte der Polizei gemeldet, der Jäger habe ihm gegenüber mit der Tötung eines Luchses geprahlt. Der Angeklagte sagte dazu vor Gericht, daran könne er sich nicht erinnern.

Verbände wollen "Anti-Wilderei-Offensive"

Im Bayerischen Wald gab es in den vergangenen Jahren immer wieder illegale Luchstötungen. Naturschutzverbände fordern vom Freistaat deshalb eine "Anti-Wilderei-Offensive". Am Mittwoch unterzeichneten der Bayerische Jagdverband, der Landesbund für Vogelschutz und der WWF Deutschland in Regensburg eine gemeinsame Erklärung.